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Transformative Wissenschaft: zuruck ins Labor.

Das Konzept der transformativen Wissenschaft knupft an den seit Ende der 1990er Jahre etablierten Diskurs um eine transdisziplinare Forschung an. Ihr Anspruch ist es, diesen Diskurs durch eine grundlegende Debatte uber veranderte Forderbedingungen, die Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure und das Verhaltnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu beleben und mit Vorschlagen fur politische Innovationen zur Forderung der Nachhaltigkeitsforschung zu untersetzen. Die transformative Wissenschaft zielt darauf, politische Aufmerksamkeit dafur zu schaffen, dass eine gesellschaftsorientierte Forschung in einem strukturkonservativen, primar disziplinar gepragten Wissenschaftssystem institutionelle Unterstutzung braucht. Auf institutioneller Ebene geht es also um etwas, was fur die individuelle Ebene als eine "Destabilisierung der Beharrungskrafte" (Koller 2011, S.71) beschrieben wird und damit um die Voraussetzung transformativer Lernprozesse (Singer-Brodowski 2016).

Wir haben das Konzept der transformativen Wissenschaft im Jahr 2013 in unserem gleichnamigen Buch vorgestellt (Schneidewind und Singer-Brodowski 2013). Vor zehn Jahren war die Vorlauferpublikation Nachhaltige Wissenschaft erschienen (Schneidewind 2009). Wir nutzen daher nun die Gelegenheit, um eine Zwischenbilanz zu ziehen: In welcher Form wurde das Konzept einer transformativen Wissenschaft rezipiert? Welche Wirkungen hatte die Publikation? Und wie geht es weiter mit der transformativen Wissenschaft?

Die innerwissenschaftliche Rezeption der transformativen Wissenschaft

Mit dem Konzept der transformativen Wissenschaft ging der Versuch einher, die Verhaltnisse in einem sich zunehmend standardisierenden und verengenden Wissenschaftssystem zum Schwingen zu bringen und die grundsatzlichen Bedingungen fur transdisziplinare Nachhaltigkeitsforschung zu verbessern. Es ging nicht darum, das bestehende Wissenschaftssystem zu ersetzen, wie es etwa Strunz und Gawel (2017) deuteten.

Gleichzeitig zielte unser Buch (Schneidewind und Singer-Brodowski 2013) darauf, den zahlreichen Akteuren, die sich an ihren Hochschulen fur eine konkrete Nachhaltigkeitstransformation engagieren, einen Kompass an die Hand zu geben und sie in der "Kunst gesellschaftlichen Wandels" (Schneidewind 2018) anzuleiten: konkret in der Praxis der Veranderung der eigenen Hochschule und des wissenschaftlichen Handlungsraums.

Die von der transformativen Wissenschaft pointiert formulierten Forderungen--vielleicht auch der provokative Titel des Buchs selbst--beruhrten das Selbstverstandnis von Wissenschaftler(inne)n sowie Fragen institutioneller Veranderungspotenziale und Ressourcenverteilungen im Wissenschaftssystem.

Dir Wirkung dieser Intervention ist durchaus beachtlich: Das Buch und die resultierende Debatte haben im deutschen Wissenschaftssystem die Diskussion uber ein neues Verhaltnis von Wissenschaft und Gesellschaft angeregt. Die von einer Veroffentlichung des DFG-Prasidenten Peter Strohschneider (Strohschneider 2014) ausgehende Kontroverse in GAIA (Grunwald 2015, Rohe 2015, Schneidewind 2015, von Wissel 2015) ist ein besonders lebendiger Ausdruck dafur.

Die Rezeption des Buchs reicht aber daruber hinaus. Dies zeigt eine Analyse seiner bisherigen Zitationen. (1) Zentrale Referenzen beziehen sich sowohl auf die grundlegenden Uberlegungen zum Verhaltnis von Wissenschaft und Gesellschaft in der transformativen Wissenschaft (zum Beispiel Wolf et al. 2015) als auch auf institutionelle Transformationsanforderungen einzelner Hochschulen (zum Beispiel Nolting et al. 2016). Weiterhin zeigt die Zitationsanalyse, dass das Buch in unterschiedlichen Disziplinen (Soziologie, Stadtplanung, Erziehungswissenschaft, WirtschaftsWissenschaft etc.) und Forschungsfeldern (Verbraucherforschung, Entwicklungszusammenarbeit, Agrarforschung, Klimaanpassung) produktiv aufgegriffen Wird.

Der scientific impact dieses deutschsprachigen Buchs kann sich daher durchaus sehen lassen. Strohschneiders Auseinandersetzung mit dem Konzept einer transformativen Wissenschaft (Strohschneider 2014) und die darauf aufbauende Debatte in GAIA haben in vielerlei Hinsicht Ansto[sz]e zur Klarung des Verhaltnisses von Wissenschaft und Gesellschaft gegeben: zur Rolle von Wissenschaft in Demokratien (Strunz und Gawel 2017, Grunwald 2018) oder zur Koharenz in den Forderbedingungen (Klay und Schneider 2015). Uber die Strohschneider-Debatte hinaus zeigt sich in den Zitationen, dass das Konzept zumeist positiv aufgenommen wurde. Auch in Artikeln, die den Strohschneider-Beitrag und seine Repliken thematisieren, jedoch nicht Teil der GAIA-Debatte sind, offenbart sich eine differenzierte und kritische Auseinandersetzung mit den wesentlichen Argumenten (Mielke et al. 2016, Scholz 2017, Opielka 2016).

Die gesellschaftliche Wirkung der transformativen Wissenschaft

Eine Bilanz der transformativen Wissenschaft darf sich aber nicht auf die innerwissenschaftliche Rezeption beschranken, sondern muss sich auch an erweiterten Impact-Kriterien messen lassen. Im Bewusstsein, dass die Suche nach geeigneten Kriterien fur die Erfassung des societal impact von Forschung nicht abgeschlossen ist, soll der Impact des Konzepts transformative Wissenschaft doch an einigen Beispielen verdeutlicht werden.

Gro[sz]e Resonanz fand das Buch in zivilgesellschaftlichen Organisationen und in der Wissenschaftspolitik ausgewahlter deutscher Bundeslander, besonders in Nordrhein-Westfalen und in Baden-Wurttemberg:

* In Baden-Wurttemberg wurden--unter anderem auf Basis des in der transformativen Wissenschaft angelegten Konzepts "Reallabor" und den darauf aufbauenden Empfehlungen einer Expertenkommission--in zwei Forderrunden 18 Millionen Euro fur Nachhaltigkeitsforschung in Reallaboren vergeben. Der politische Effekt solcher strukturbildenden Ma[sz]nahmen an den jeweiligen Hochschulen ist von hoher Bedeutung. Dies gilt, auch wenn wir den Argumenten fur eine Entschleunigung und starkere Systematisierung der Praxis transformationsorientierter Forschung (Jaeger-Erben et al. 2018) durchaus folgen konnen. Die positive politische Bewertung einer neuen Forschungsperspektive (Landtag BW 2018) schafft namlich erst die Ressourcen fur Forschungsprojekte, in denen genau jene Diskurse uber die verschiedenen Varianten gesellschaftsorientierter Nachhaltigkeitsforschung vorangetrieben werden konnen.

* Die Positionierungsentscheidungen einzelner Hochschulen wurden durch das Konzept einer transformativen Wissenschaft inspiriert oder begrundet. So hat die Universitat Potsdam im aktuellen Hochschulentwicklungsplan ihre Third-Mission-Orientierung verankert und darin die transformative Wissenschaft hervorgehoben (Universitat Potsdam 2014, S. 58). Die Hochschule fur nachhaltige Entwicklung Eberswalde hat sich in ihrer Transferstrategie (Hochschule Eberswalde 2016) an der transformativen Wissenschaft ausgerichtet und im Rahmen des Verbundprojekts HOCHN fur die Debatte um ein gesellschaftsorientiertes Transfer-Verstandnis ein eigenes Konzept fur Nachhaltigkeitstransfer vorgelegt (Nolting et al. 2018).

* Die in der transformativen Wissenschaft angelegten Forderungen nach einer Demokratisierung der Wissenschaft haben auch in der Diskussion uber erweiterte Partizipationsmoglichkeiten, zum Beispiel in der Krebsforschung (Muller-Jung 2018), ihren Ausdruck gefunden.

Diese wissenschaftspolitische Wirkmachtigkeit des Konzepts erklart vermutlich auch die Vehemenz der Reaktionen einzelner prominenter Vertreter(innen) des Wissenschaftssystems.

Die institutionellen Impulse ins deutsche Wissenschafts- und Hochschulsystem machen zugleich deutlich, dass eine rein theoretisch-konzeptionelle Beurteilung der (Un-)Scharfen der transformativen Wissenschaft zu kurz greift. Es ist ja gerade diese rein innerwissenschaftliche Selbstbezuglichkeit, die das Konzept aufbrechen mochte. Die in den GAIA-Beitragen formulierte Kritik an der transformativen Wissenschaft hat wichtige Hinweise auf Moglichkeiten zur konzeptionellen und theoretischen Scharfung gegeben. Dieser Modus innerwissenschaftlicher Kritik und Dekonstruktion muss die transformative Wissenschaft weiter begleiten, darf aber nicht die einzige Ebene der Bewertung bleiben. Diese muss vielmehr erganzt werden um die Bewertung ihres konkreten gesellschaftlichen Impacts, das hei[sz]t: der Umsetzbarkeit und erfolgreichen Weiterentwicklung der im Buch vorgestellten institutionellen Gestaltungsideen.

"Zuruck ins Labor": Wie weiter mit der transformativen Wissenschaft?

Die nachste Phase transformativer Wissenschaft braucht daher Orte und Arenen, in denen ihre gesellschaftlich produktive Wirkkraft erfahrbar wird und erprobt werden kann. Reallabore, insbesondere langfristig und uber mehrere Ebenen--von Haushalten uber Quartiere bis zu ganzen Stadten--angelegte urbane Reallabore (siehe Schneidewind et al. 2018), sind dafur die vermutlich beste Form. Sie konnen zudem auch einer drohenden Verflachung des Reallabor-Konzepts entgegenwirken. Eine solche Verflachung droht, wenn etwa einzelne unverbundene und temporare Experimente in einer Stadt schon als Reallabor verstanden werden. Denn Reallabore waren immer als Orte gedacht, in denen sich durch codesign und gemeinsame Wissensproduktion konkrete und langfristige gesellschaftliche Veranderungsprozesse vollziehen.

Auch das fur eine transformative Wissenschaft zentrale Konzept "transformativen Lernens" uber die gesamte menschliche Lebensspanne und alle Bildungsinstitutionen hinweg muss kunftig sichtbarer und greifbarer werden. Lebendige Formen transformativen Lernens, die sich insbesondere im Kontext non-formaler Lernorte eroffnen (Singer-Brodowski im Erscheinen) konnen das Lernen auf Hochschulebene inspirieren.

Auf den Punkt gebracht: Nach funf (oder zehn) Jahren offentlicher wissenschaftspolitischer Debatten gilt es, die transformative Wissenschaft ins "Labor" zuruckzuschicken und dort ihre Wirkung konkret sichtbar zu machen. Orte, an denen die produktiv verandernde Kraft einer transformativen Wissenschaft erfahrbar wird, werden dann auch die konzeptionellen Debatten uber die Art und den Sinn eines veranderten Wissenschafts- und Gesellschaftsverhaltnisses beflugeln.

Literatur

Grunwald, A. 2015. Transformative Wissenschaft--eine neue Ordnung im Wissenschaftsbetrieb? GAIA 24/1:17-20. DOI: 10.14512/gaia.24.1.5.

Grunwald, A. 2018. Transformative Wissenschaft als honest broker? Das passt! GAIA 27/1:113-116. DOI: 10.14512/gaia.27.1.4.

Hochschule Eberswalde (Hochschule fur nachhaltige Entwicklung Eberswalde). 2016. Transferstrategie. Eberswalde. www.hnee.de/_obj/F2E4A8B2-66E3-4D13-AA12-1270ABB17F24/outline/16101290_Transferbroschuere_WEB.pdf (abgerufen 08.02.2019).

Jaeger-Erben, M, E. Nagy, M. Schafer, E. Su[sz]bauer, J. Zscheischler. 2018. Von der Programmatik zur Praxis: Pladoyer fur eine Grounded Theory transformationsorientierter Forschung. GAIA 27/1:117-121. DOI:10.14512/gaia.27.1.5.

Klay, A, F. Schneider. 2015. Zwischen Wettbewerbsfahigkeit und nachhaltiger Entwicklung: Forschungsforderung braucht Politikkoharenz. GAIA 24/4: 224-227. DOI: 10.14512/gaia.24.4.4.

Koller, H.-C. 2011. Bildung anders denken. Einfuhrung in die Theorie transformatorischer Bildungsprozesse. Stuttgart: W. Kohlhammer.

Landtag BW (Landtag von Baden-Wurttemberg). 2018. Reallabore als neues Forschungsformat: Ein baden-wurttembergischer Erfolg. Drucksache 16/4881. 28.09.2018. www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP16/Drucksachen/4000/16_4881_D.pdf (abgerufen 08.02.2019).

Mielke, J., H. Verma[sz]en, S. Ellenbeck, B. F. Milan, C. Jaeger. 2016. Stakeholder involvement in sustainability science. A critical view. Energy Research & Social Science 17: 71-81. DOI: 10.1016/j.erss.2016.04.001.

Muller-Jung, J. 2018. Krebsforschung lasst Burger mitreden. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.11.2018. www.faz.net/aktuell/wissen/krebsforschung-schafft-patientenbeirat-und-laesst-buerger-mitreden-15899242.html (abgerufen 08.02.2019).

Nolting, B., J. Pape, B. Kunze. 2016. Nachhaltigkeitstransformation als Herausforderung fur Hochschulen--Die Hochschule fur nachhaltige Entwicklung Eberswalde auf dem Weg zu transdisziplinarer Lehre und Forschung. In: Forschungfur Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen. Herausgegeben von W. Leal Filho. Wiesbaden: Springer Spektrum. 131-147.

Nolting, B. et al. 2018. Transferfur nachhaltige Entwicklung an Hochschulen. Nachhaltigkeit an Hochschulen: entwickeln--vernetzen--berichten (HOCHN). Eberswalde. www.hochn.uni-hamburg.de/-downloads/handlungsfelder/transfer/hoch-n-leitfaden-transfer-fuer-nachhaltige-entwicklung-an-hochschulen.pdf (abgerufen 08.02.2019).

Opielka, M. 2016. Soziale Nachhaltigkeit aus soziologischer Sicht. Soziologie 45/1: 33-46. http://publikationen.soziologie.de/index.php/soziologie/article/download/852/1107 (abgerufen 08.02.2019).

Rohe, W. 2015. Vom Nutzen der Wissenschaft fur die Gesellschaft: Eine Kritik zum Anspruch der transformativen Wissenschaft. GAIA 24/3:156-159. DOI: 10.14512/gaia.24.3.5.

Schneidewind, U. 2009. Nachhaltige Wissenschaft. Pladoyerfur einen Klimawandel im deutschen Wissenschafts- und Hochschulsystem. Marburg: Metropolis.

Schneidewind, U. 2015. Transformative Wissenschaft--Motor fur gute Wissenschaft und lebendige Demokratie. GAIA 24/2: 88-91. DOI: 10.14512/gaia.24.2.5.

Schneidewind, U. 2018. Die gro[sz]e Transformation. Eine Einfuhrung in die Kunst gesellschaftlichen Wandels. Unter Mitarbeit von M. Fischedick, S. Lechtenbohmer, S. Thomas. Frankfurt am Main: Fischer (Forum fur Verantwortung).

Schneidewind, U., K. Augenstein, F. Stelzer, M. Wanner. 2018. Structure Matters: Real-world laboratories as a new type of large-scale research infrastructure. A framework inspired by Giddens' structuration theory. GAIA 27/S1:12-17.

Schneidewind, U., M. Singer-Brodowski. 2013. Transformative Wissenschaft. Klimawandel im deutschen Wissenschafts- und Hochschulsystem. Marburg: Metropolis.

Scholz, R. 2017. The normative dimension in transdisciplinarity, transition management, and transformation sciences. New roles of science and universities in sustainable transitioning. Sustainability 9/6: 991. DOI: 10.3390/su9060991.

Singer-Brodowski, M. 2016. Transformative Bildung durch transformatives Lernen. Zur Notwendigkeit der erziehungswissenschaftlichen Fundierung einer neuen Idee. Zeitschrift fur internationale Bildungsforschung und Entwicklungspadagogik 39/1:13-17.

Singer-Brodowski, M. Im Erscheinen. Bildung fur nachhaltige Entwicklung im Bereich des non-formalen und informellen Lernens. In: Pfade der Transformation. Die Diffusion von Bildung fur nachhaltige Entwicklung in Deutschland. Herausgegeben von M. Singer-Brodowski, N. Etzkorn, T. Grapentin-Rimek. Opladen: Barbara Budrich.

Strohschneider, P. 2014. Zur Politik der Transformativen Wissenschaft. In: Die Verfassung des Politischen. Festschrift fur Hans Vorlander. Herausgegeben von A. Brodocz et al. unter Mitarbeit von Hans Vorlander. Wiesbaden: Springer VS.175-192.

Strunz, S., E. Gawel. 2017. Transformative Wissenschaft: eine kritische Bestandsaufnahme der Debatte. GAIA 26/4: 321-325. DOI: 10.14512/gaia.26.4.8.

Universitat Potsdam. 2014. Hochschulentwicklungsplan 2014-2018. Potsdam. www.uni-potsdam.de/fileadmin01/projects/up-entdecken/docs/Universitaet_Potsdam_Hochschulentwicklungsplan_2014-2018.pdf (abgerufen 08.02.2019).

von Wissel, C. 2015. Die Eigenlogik der Wissenschaft neu verhandeln: Implikationen einer transformativen Wissenschaft. GAIA 24/3:152-155. DOI: 10.14512/gaia.24.3.4.

Wolf, B. M., A.-M. Haring, J. He[sz]. 2015. Strategies towards evaluation beyond scientific impact. Pathways not only for agricultural research. Organic Farming 1/1. DOI: 10.12924/of2015.01010003.

Mandy Singer-Brodowski

Geboren 1985 in Gera. Studium der Erziehungswissenschaft in Erfurt. Promotion an der Fakultat Nachhaltigkeit der Leuphana Universitat Luneburg. 2012 bis 2015 wissenschaftliche Referentin des Prasidenten im Wuppertal Institut fur Klima, Energie, Umwelt GmbH. Seit 2016 Koordination des Monitorings des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildungfur nachhaltige Entwicklung am Institut Futur, Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie der Freien Universitat Berlin.

Uwe Schneidewind

Geboren 1966 in Koln. Studium der Betriebswirtschaftslehre in Koln. Promotion und Habilitation an der Universitat St.Gallen. 1998 bis 2010 Professor fur Betriebswirtschaftslehre an der Universitat Oldenburg (2004 bis 2008 deren Prasident). Seit 2010 Prasident des Wuppertal Instituts fur Klima, Umwelt, Energie GmbH. Professor fur Sustainable Transition Management an der Universitat Wuppertal. Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveranderungen (WBGU)und im GAIA-Aufsichtsrat.

Transformative science: back to the lab | GAIA28/1 (20l9):26-28

Keywords: real-world laboratories, science policy, transdisciplinarity, transformative science

Dr. Mandy Singer-Brodowski | Freie Universitat Berlin | Institut Futur | Fabeckstr. 37 | 14195 Berlin | Deutschland | +49 30 83861337 | s-brodowski@institutfutur.de

Prof. Dr. Uwe Schneidewind | Wuppertal Institut fur Klima, Umwelt, Energie GmbH | Doppersberg 19 | 42103 Wuppertal | Deutschland | +49 202 2492100 | uwe.schneidewind@wupperinst.org

Submitted February 3, 2019; revised version accepted February 12, 2019.

(1) Eine Abfrage bei Google Scholar am 6.12.2018 ergab 273 Zitationen; abzuglich aller Selbstzitationen blieben 237 Zitationen.

https://doi.org/10.14512/gaia.28.1.8
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Title Annotation:FORUM
Author:Singer-Brodowski, Mandy; Schneidewind, Uwe
Publication:GAIA - Ecological Perspectives for Science and Society
Date:Mar 1, 2019
Words:2128
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