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The Communist Resistance in Romania: Considerations on the Politics of Memory/Der kommunistische Widerstand in Rumanien: ein Einblick in die gedachtnispolitische Auseinandersetzung.

Einfuhrung

Der kommunistische Widerstand ist in Rumanien nach der Wende aus dem Fokus (geschichts)wissenschaftlicher Auseinandersetzungen geraten. Zum einen wurde dieses Thema von dem antikommunistischen Widerstand ausgeblendet, zum anderen als Gegenstand der kommunistischen Propaganda abgewertet und sogar als abgeschlossen betrachtet. Das Interesse an diesem Thema wurde uber die Geschichte der kommunistischen Partei hinaus nicht mehr weitergefuhrt. Dabei ist es aus gedachtnistheoretischer Perspektive unerforscht geblieben, wie sich die einzelnen Erinnerungsdiskurse uberlagert, sich gegenseitig erganzt oder abgelost haben.

Angesichts der fruheren inflationaren Thematisierung des Widerstandes nicht nur in Rumanien, sondern in dem gesamten Ostblock, der Widerstandsbilder und den ihnen inharenten Aushandlungsprozessen ist nicht nur die Frage nach der Darstellung von Tragern und Formen des widerstandigen Verhaltens wichtig, sondern auch der wissenschaftliche und politische Diskurs bzw. die Frage was als Widerstand betrachtet wurde und wie sich diese Auffassungen im Laufe der Zeit verandert haben. Der Widerstand war schliesslich ein Begriff, der nicht nur von den Spannungen des Kalten Krieges, sondern auch von innerstaatlichen oder innerparteilichen Machtkampfen deutlich gepragt war.

Dieser kurze Uberblick uber den kommunistischen Widerstand sollte eine Erklarung dafur anbieten, wie und warum die nachfolgende Konstruktion des offiziellen kollektiven Gedachtnisses sowie die alternativen Erinnerungen wahrend des Kommunismus in Rumanien den starren Narrativen haften geblieben sind.

Der Antifaschismus als legitimierende Grundlage

Eng mit dem kommunistischen Widerstand war der AntifaschismusBegriff verbunden, der gleichwohl in den sozialistischen Landern zur internen- und externen politischen Legitimation eingesetzt wurde. Der Begriff stutzte sich auf die bereits 1935 von Georgi Dimitroff auf dem VII. Weltkongress der Kommunistischen Internationale verkundete Formel der ,,offene[n] terroristische[n] Diktatur der reaktionarsten, am meisten chauvinistischen, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals." (1) Der Antifaschismus-Begriff sowjetischer Pragung, der einen okonomisch begrundeten, einseitigen Charakter hatte und die Sozialfaschismusthese zugunsten der Einheits- und Volksfrontpolitik abschaffte, bestimmte weiterhin die politischen Nachkriegsverhaltnisse in den sozialistischen Landern. (2) Er belegte die Fusionierung der sozialdemokratischen Parteien mit den kommunistischen Parteien. Doch die scheinbar integrierende Auffassung des Antifaschismus als Einheits- und Volksfrontpolitik verbarg den exklusionistischen Charakter, der durch das Dogma der fuhrenden Rolle der kommunistischen Partei und damit der kommunistischen Deutungshoheit entstand.

Obwohl der Antifaschismus-Begriff sich vielmehr zur politischen Rhetorik als zum Gegenstand wissenschaftlicher Auseinandersetzung entwickelte, (3) konnen seine weiteren Variationen (4) trotzdem, wie Detlef Karmapin im Hinblick auf die DDR hinweist, nicht nur als "politische Strategie" und demzufolge als Ausschaltung politischer Gegner oder "Diffamierung politisch nonkonformer Gesellschaftsmitglieder" betrachtet werden, sondern auch als "politisch-moralische Haltung" und als "Kulturbegriff." (5) Der antifaschistische Widerstand unterschiedlicher sozialer Gruppen und die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, die mehr oder weniger von den Kulturschaffenden und Intellektuellen getragen wurde, seien hier zu erwahnen, obgleich ihre Auffassung mit der parteipolitischen Auffassung kollidierte oder konvergierte, oder auch durch den antikapitalistisch gepragten, einseitigen Antifaschismus-Begriff verstellt wurde. (6) Daher sei nach Detlef Kannapins Ansicht auch von Antifaschismus als Kulturbegriff die Rede, solange eine Gesellschaft in einer Form oder anderen ihm ausgesetzt war. (7) Inwiefern das auch auf die kommunistische Bewegung in Rumanien zutrifft, wird im Laufe der vorliegenden Arbeit zu beantworten versucht. Der Entstehungszusammenhang der kommunistischen Partei und der nachtragliche Deutungskampf uber den Widerstand sollten erste Ansatze hierfur erkennbar machen.

Das Wechselspiel zwischen Diskreditierung, Rehabilitierung und Indifferenz

Die Kommunistische Partei Rumaniens war nach ihrer Spaltung von der Sozialistischen Partei im Jahr 1921 eine Splitterpartei von ungefahr 1000 Mitgliedern geworden, (8) die der Kommunistischen Internationale untergeordnet und von internen Machtkampfen gepragt war. Ihre niedrige Anhangerschaft lasst sich darauf zuruckfuhren, dass Rumanien als wenig industrialisiertes Land kaum uber eine Arbeiterschaft verfugte, die auch noch sozialistische Vorstellungen hegte. Daher konnte die ohnehin geringe rumanische Arbeiterschaft vielmehr von den Legionaren als von der sowjetisch gepragten und dementsprechend diskreditierten kommunistischen Partei mobilisiert werden. So vertritt der Historiker Oliver Jens Schmitt die These, dass die Legionare durch nationalistisch-religiosen und sozial-revolutionaren Ideen der landlichen Pragung rumanischer Arbeiter mehr entgegenkamen, wodurch sie spater, nach dem Jahr 1944, ihre Anpassung zum kommunistischen Regime untermauern konnten. (9)

Ein anderer Beweggrund fur die interne Spaltung der Partei und das nachfolgende verzerrte Bild des Widerstandes stellte das Selbstbestimmungsrecht der Volker dar, eine von V. I. Lenin eingeleitete These, die von den Parteimitgliedern aus Rumanien ubernommen wurde. Diese Entscheidung hatte--in der Auffassung der Historiker (10)--die Anhangerschaft bei den Massen deutlich reduziert, weil sie dem damaligen nationalen Gedanken entgegentrat.

Die interne Spaltung kam auch dadurch zum Ausdruck, dass innerhalb der kommunistischen Partei sich drei Interessegruppen (11) gebildet haben, die fur die weitere Entwicklung wahrend des kommunistischen Regimes eine bedeutende Rolle spielten. Die Mitglieder um die Moskauer Zentrale um die Leitfigur Ana Pauker, die Kommunisten in den rumanischen Gefangnissen, zu denen auch Gheorghe Gheorghiu-Dej gehorte und sich durch weitere Machtkampfe zur Leitfigur entwickelte und schliesslich die Parteiorganisation PCdR, an deren Fuhrung sich zuletzt Stefan Foris (1940-1944) befand. (12) Mit der Beseitigung und der anschliessenden Ermordung von Stefan Foris wurde Gheorghe Gheorghiu-Dejs Weg an der Parteispitze ermoglicht. (13) Seine Vormachtstellung hat er spater auch gegenuber der sowjetischen Fraktion um Vasile Luca, Teohari Georgescu und Ana Pauker in der Partei gesichert. Sie wurden als Rechtsabweichler im Jahr 1952 aus der Partei ausgeschlossen und aus der Geschichtsschreibung ausgetilgt.

Doch gegenseitige Diskreditierung und Ausschaltung innerhalb der Partei gab es sowohl in der Zeit der Illegalitat als auch wahrend den gesamten 1950er Jahren, vor allem innerhalb der Machtkampfe zwischen der von Komintern ernannten Parteifuhrung und den Leitern einzelner regionaler Parteiorganisationen, zwischen der rumanischen--und der sowjetischen Fraktion (14) oder spater--wahrend des kommunistischen Regimes--zwischen Gheorghe Gheorghiu-Dej und (potenziellen) Regimekritikern. Denn einerseits entschloss das Politburo im April 1956 die Entlassung ehemaliger Illegalisten aus ihren Amtern aufgrund ihrer Kritik ("fraktionistisehe Haltung") an die eingeschlagene okonomische Richtung. (15) Andererseits war die Kritik an die kollektive Parteifuhrung ein weiterer Anlass fur die Beseitigung wichtiger Funktionstrager wie Iosif Chisinevschi, Mitglied des Sekretariats des PMR und Miron Constantinescu, Mitglied des Politburos--infolge des 20. Parteitags der KPdSU. (16)

Ein weiterer Machtkampf, der auch einen direkten Bezug zum fruheren Widerstand der Illegalisten hatte, kam innerhalb des Plenums des ZK der PMR vom 9.-13. Juni 1958 zum Ausdruck. (17) Dieses Plenum bestimmte die Abspaltung der Partei von den ehemaligen Illegalisten, die aus ihren bisherigen unzufriedenstellenden Positionen heraus, in Zusammenhang mit Nikita Chruschtschows eingefuhrter Entstalinisierung, Kritik gegenuber Gheorghe Gheorghiu-Dej ausubten. Der Anlass bildete die 25. Jahresfeier der Arbeiterstreiks von Grivita (15.-16. Februar 1933) beim Historischen Institut der Partei. Innerhalb dieser Feierlichkeit stellten einige eingeladene ehemalige Illegalisten, die an jenen Ereignissen teilgenommen haben, Gheorghe Gheorghiu-Dejs Fuhrungsrolle bei den Streiks in Frage. (18) Die darauffolgende Kampagne, die zum Parteiausschluss der kritischen Illegalisten fuhrte, sollte Gh. Gheorghiu-Dejs Position innerhalb der Partei starken, denn sie war Teil jener Sauberungen, die bereits mit der Ermordung des ehemaligen Parteifuhrers Stefan Foris (1946), mit dem Parteiausschluss von Ana Pauker, Vasile Luca und Teohari Georgescu (1952), die Hinrichtung von Lucretiu Patrascanu (1954) und die Beseitigung von Miron Constantinescu und Iosif Chisinevschi (1957) einfuhrt wurden. (19)

Die Rolle der meisten ehemaligen Illegalisten wurde bereits fruher auf Zeitzeugenerzahlungen innerhalb von Tagungen und Feiertagen eingeschrankt, die weniger den eigenen Erinnerungen, sondern der selektiven, offiziellen Erinnerungen entsprechen sollten. Denn damit solle die fuhrende Rolle der Partei und Gheorghiu-Dejs beachtet werden. (20) Die politische Legitimation des Parteifuhrers stutzte sich auf seine klandestine Aktivitat in der Zwischenkriegszeit, insbesondere auf seine organisatorische Funktion wahrend der Streiks von Grivita sowie auf die lange Haftzeit. Die umgedeutete Geschichtsschreibung, die zwangslaufig einseitigen "Zeitzeugenerzahlungen" und die Repression abweichender Meinungen und moglicher Konkurrenten wurden dafur eingesetzt. Denn weniger Gheorghiu-Dej, der unter den Grivita-Angestellten kaum bekannt war, jedoch eine Radikalisierung der Protestbewegungen zwischen 1931-1933 hervorbrachte, sondern Vasile Luca und Gheorghe Stoica ubernahmen bei den Arbeiterprotesten von 1932 und 1933 eine wichtigere politische Position, wahrend die Arbeiterstreiks von Grivita vielmehr von Constantin Doncea und Dumitru Petrescu gefuhrt wurden. (21) Andererseits befanden sich Ovidiu Sandru und Gheorghiu-Dej nach 1943 in Konflikt um die Fuhrung der Parteiorganisation innerhalb der Haftanstalt von Targu-Jiu, die zu einer Spaltung auch zwischen den Anhangern fuhrte. (22) Aufgrund dieser internen Konflikte erfolgte die spatere Marginalisierung der in den Untergrund agierenden Hauptakteure zugunsten jener nach dem Jahr 1945 aufgenommenen Parteimitglieder einerseits, sowie der weitlaufigen Anerkennung anderer Illegalisten, andererseits. (23) Ihre steigende Unzufriedenheit ausserte sich durch eine immer scharfere Kritik, durch Reformanspruche und insbesondere durch ihr Vorhaben, eine eigene unabhangige Partei der Kommunistischen Veteranen (Illegalisten) zu grunden, die in dem Plenum auch kritisch erwahnt wurde. (24) Zunachst marginalisiert, dann aus der Partei ausgeschlossen, konnten die ehemaligen Illegalisten--uber ihre kritische Stimme hinaus sich doch nicht der etablierten Herrschaft entgegensetzen. Denn die Machtsicherung des zum Personenkult sich nahernden Parteifuhrers Gheorghe Gheorghiu-Dej erfolgte durch weitere Repressionsmassnahmen nicht nur innerhalb der Partei, sondern--insbesondere vor dem Hintergrund des ungarischen Aufstandes--auch in den Kultur- und Bildungseinrichtungen. (25) Eine zogernde Rehabilitierung der Betroffenen wurde in den 1960er Jahren eingeleitet.

Die Machtubernahme Nicolae Ceausescus und sein Abgrenzungskurs gegenuber seinem Vorganger hatten direkte Folgen auf die Situation der diskreditierten Illegalisten. Bereits im April 1965 leitete er in einer Sitzung des Politburos Massnahmen zur Uberprufung der politischen Haltung der jeweiligen Betroffenen ein. (26) In der nachfolgenden Periode wurden somit Gheorghe Gheorghiu-Dejs fruhere politische Kontrahenten wie Constantin Doncea, Teohari Georgescu, (27) Lucretiu Patrascanu, Iosif Chisinevschi und Miron Constantinescu u.a. rehabilitiert. (28) Doch nicht nur fuhrende Personlichkeiten, sondern die allgemeine politische Anerkennung der Illegalisten durch Rehabilitierungen und Vergutungen fuhrte, im Gegensatz zum fruheren Regime, zu einer Wiederbelebung des Widerstandsbildes. Zu diesem Bild sollten nun auch fruhere Gewerkschaftsmitglieder oder jene sozialistisch ausgerichtete Widerstandskampfer gehoren, die vor der Parteigrundung in 1921 aktiv waren. Jene internationalistisch ausgerichteten, in Spanien oder Sowjetrussland aktivierenden Widerstandskampfer wurden aber weiterhin mit Zuruckhaltung betrachtet. (29) Die steigende Zahl der Illegalisten erreichte Ende der 1960er Jahre 4.209 Mitglieder, von denen 3.180 infolge des IX. Kongresses der RKP vom Juli 1965 hinzugefugt wurden. (30) Als politische Zasur sowie als ein Bruch in der Erinnerungspolitik und Geschichtsschreibung betrachtet, ereignete sich dieser Kongress vor dem Hintergrund einer kurzfristigen Liberalisierungsphase, die der Legitimation der neuen Parteifuhrung entgegenkommen sollte. Denn bald danach leitete Nicolae Ceausescu zusammen mit einem neuen restriktiven, politischen Kurs auch ein anderes Vergangenheitsverstandnis und eine neue Richtung in der Geschichtsschreibung und Gedachtnispolitik ein, die dem kulturellen Gedachtnis und der ihm zugrundeliegenden fundierenden "Mythomotorik" (31) zugeordnet werden kann. Den Illegalisten schlossen sich nun historische Personlichkeiten als nationale Helden an, die in der rumanischen Gesellschaft und in den einzelnen Erinnerungsgemeinschaften der Historiker oder Kulturschaffenden mehr Zustimmung fanden. (32) Wie diese Machtkampfe als Deutungskampfe um die Vergangenheit auf das gedachtnispolitische Widerstandsverstandnis auswirkten, wird im Folgenden behandelt.

Der Widerstand im Spannungsverhaltnis zwischen Wissenschaft, Politik und Mythos

Da das sowjetische Verstandnis des Widerstandes in den sozialistischen Landern zunachst exportiert wurde, stand dieser Begriff, wie bereits erwahnt, auch in Rumanien mit dem "Antifaschismus" in Zusammenhang. Als Korrelat zum Widerstandsbegriff wurden in Rumanien unter "rezistenta" die aktiven, politischen, konspirativen Tatigkeiten der Arbeiterklasse unter der Fuhrung der Kommunistischen Partei verstanden. Daher handelte es sich hier ebenfalls um einen engen Widerstandsbegriff, der nicht mit dem deutschen Verstandnis von "Resistenz" (33) verwechselt werden sollte. Vielmehr im informellen Sprachgebrauch, aber in den politischen Diskursen und in der Geschichtsschreibung ebenfalls ubernommen, hat sich der generalisierende Begriff "Illegalist" eingeburgert, der zwar auf den langen Verbot der Kommunistischen Partei Rumaniens (PCdR) zwischen 1924-1944 hinweist, jedoch auch fur die Bezeichnung der Kommunisten uber diese Periode hinaus ausgeweitet wurde.

Eine Bestandsaufnahme der geschichtspolitischen Literatur bzw. der Erinnerungsliteratur uber den kommunistischen Widerstand wurde von Sorin Serban unternommen. Indem er auf (auto)biographische Abhandlungen der ehemaligen Illegalisten zuruckgreift, versucht er die mythische Struktur dieses Begriffes durch eine Typologie des Illegalisten zu beschreiben. (34) Demzufolge hatten die Illegalisten ein hartes, armliches Leben gefuhrt. Ihre "Wissensdurst" ("setea/ foamea de invatatura") und die damit einhergehende Aneignung marxistisch-leninistischer Schriften hatten sie zur Uberwindung dieser Verhaltnisse, zur Bildung des neuen Menschen durch ein erzieherisches Modell angetrieben. Doch ihre Aufnahme in die Partei setzte zunachst einen Bildungsprozess voraus, den die Illegalisten mithilfe erfahrener, meist alterer Proletarier durchquert hatten. (35) Als Berufsrevolutionare beteiligten sie sich auf aktiver und dynamischer Weise in der Uberwindung der schweren Verhaltnisse, in den politischen Parteitatigkeiten, an den Parteisitzungen, so dass ihre auch durch die Korperlichkeit ausgedruckte heldenhafte Entwicklung sich von der unterdruckten Arbeiterschaft deutlich unterschied. Allerdings kennzeichnen sich die Illegalisten auch durch einen heldenhaften Tod, vor dessen Eintritt sie aber noch weitere Kampfparolen vermitteln. (36) Ob diese narrative Struktur in den unterschiedlichen Felder der Geschichts--oder Erinnerungspolitik auch zeitubergreifend zutrifft, kann allerdings in Frage gestellt werden. Insbesondere in dem Filmwesen ist diese Struktur--durch den Gebrauch von Fiktion und der reflexiven Filmsprache--stark variabel.

Sorin Serban fuhrt seine Untersuchung des Illegalisten weiter, indem er durch eine quantitative Herangehensweise Ruckschlusse auf den politischen bzw. geschichtspolitischen Diskurs zieht. Dabei unterscheidet er eine erste Phase des "aktiven Illegalismus" (1945-1952), der von jenen Machtkampfen gepragt war, die nicht nur die Opposition betrafen, sondern auch innerparteilich, gegen die sowjetische Fraktion um Ana Pauker, Vasile Luca und Teohari Georgescu gerichtet worden waren. Die anfangs noch heterogene publizistische Auseinandersetzung, schloss nun die Biographien der betroffenen Illegalisten aus. (37)

Als eine nachste Phase kennzeichnete sich der "passive Illegalismus" (1952-1974), in der die Beitrage uber den Parteifuhrer Gheorghe Gheorghiu-Dej zahlenmassig uberlegen waren. Der Ubergang zu Nicolae Ceausescu brachte mit wenigen, auf die Rehabilitierung Lucretiu Patrascanus zuruckgefuhrten Ausnahmen zunachst einen Ruckgang in der geschichtswissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den fruheren Illegalisten. (38) Zwar ging die Zahl der Geschichtsabhandlungen zuruck, doch der kommunistische Widerstandskampf erwies sich gerade im politischen Diskurs als ausschlaggebend. In dieser Hinsicht sollte der IX. Kongress der RKP vom Juli 1965 erwahnt werden, der als grundlegende Zasur in der Geschichtsschreibung und Erinnerungspolitik des rumanischen kommunistischen Regimes betrachtet werden kann. Aufgrund der Distanzierung von seinem Vorganger Gheorghe Gheorghiu-Dej liess Nicolae Ceausescu die Vergangenheit der ehemaligen Illegalisten umdeuten und zu einem nationalen Narrativ anpassen. Dabei sollten jene Parteiaktivitaten der Zwischen- und Kriegszeit, die dem Komintern wegen ihrem antinationalen Charakter anzulasten waren, aus der Geschichte getilgt werden. Diese Rektifikationen sollten in einer neuen Parteigeschichte (Istoria P.C.R.) vorgenommen werden (39) und Bezugspunkt kritischer Bewertungen und Umschreibungen sowohl fruherer- als auch nachkommender historischer Beitrage werden, die von der neuen geschichtspolitischen Linie abweichen. Dasselbe Dokument, in dem Verbesserungen historischer Darstellungen insbesondere im Hinblick auf die nationale Frage und auf das Verhaltnis zur Sozialdemokratie vermerkt wurden, betonte gleichwohl die unzureichende historische Auseinandersetzung mit den Ereignissen vor und nach dem 23. August 1944. (40)

Die letzte Phase des sogenannten "despotischen Illegalisten" (1974-1989) brachte ab den 1980er Jahren eine Wiederbelebung in der Geschichtsschreibung, die aber weniger auf die Gesamtheit der Illegalisten, sondern auf Nicolae Ceausescu ausgerichtet wurde. Erwahnenswert sind hier die ihn betreffenden Beitrage, die schliesslich auf seinen Personenkult hindeuten: 24 Beitrage aus 89 in der Zeitspanne 1974-1979 und 84 Beitrage aus insgesamt 160 in den Jahren 1979-1984. (41) Dass aber seine Mitbeteiligung in den Widerstandskampf als

UTM-Mitglied im Vergleich zu den anderen PCdR-Mitgliedern viel geringer war, zeigt der Verlauf seines Prozesses im Jahr 1936. (42)

Schliesslich war die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem kommunistischen Widerstand in Rumanien grundsatzlich von dem intern bestimmten Zig-Zag-Kurs der Erinnerungspolitik deutlich gepragt. Sie war auf diskurspolitische Korrekturen und daher auf Inklusion und Exklusion ehemaliger Illegalisten sowie unterschiedlicher internationalistisch- oder nationalistisch ausgerichteten Deutungen angewiesen und weniger auf eine begriffliche Ausdifferenzierung. Unter denselben Korrekturen fielen auch die (auto)biographischen Auseinandersetzungen. (43) Von der offiziellen Geschichtsschreibung und Mythisierung gepragt und mit der Arbeiterbewegung und Parteigeschichte in Zusammenhang gebracht, ubernahm die Auseinandersetzung mit dem Widerstand in Rumanien die gleichen Narrativen der Abgrenzung gegenuber der Sowjetunion, der nationalistischen Anspruche oder des Personenkultes. (44) Dem mangelnden Realitatsbezug wurden fiktionalisierte Umdeutungen oder sogar Parteiausschlusse entgegengesetzt. Die einzelnen Arbeiterstreiks, die insbesondere aus okonomischen Grunden stattgefunden haben oder von sozialdemokratisch gepragten Gewerkschaften organisiert wurden (45) sowie der konigliche Staatsstreich vom 23. August 1944 wurden als Verdienst der Kommunistischen Partei Rumaniens (PCdR) gefeiert, der Ausmass des widerstandigen Verhaltens der neuen Parteifuhrer mythisch uberhoht. Die Illegalisten, die zum Hauptdiskurs alternative Erinnerungen hervorzubringen versuchten, wurden bis Ende der 50er Jahre ausgeschaltet. Am deutlichsten zeigte sich diese starre Gedachtnispolitik wahrend des Plenums des ZK der Rumanischen Arbeiterpartei im Juni 1958, als die Fragwurdigkeit der fuhrenden Rolle der Partei und des damaligen Parteifuhrers Gh. Gheorghiu-Dejs in den Widerstand zum Ausdruck kam. (46)

Die Widerstandsforschung in Rumanien gelang nach dem Zusammenbruch des Kommunismus zu einer Wiederbelebung, richtete sich aber ausschliesslich auf den antikommunistischen Widerstand (vgl. Widerstand in den Bergen oder Widerstand durch Kultur), wohingegen der Widerstand bis Ende des Zweiten Weltkrieges unter dem Vorwurf der propagandistischen Umdeutung eher in den Hintergrund geruckt wurde. Stereotypische Einschatzungen, wie die verringerte Anzahl oder die nichtrumanische Zusammensetzung der kommunistischen Parteimitglieder (1921-1944) sollten, den neueren Studien zufolge, die fehlende Anhangerschaft gegenuber der kommunistischen Ideologie in der rumanischen Gesellschaft der Zwischenkriegszeit hervorheben und dementsprechend eine politische Verantwortung vermeiden. (47) Der kommunistische Widerstand wurde im Nachhinein mit dem Stalinismus der rumanischen Machthaber in Zusammenhang gebracht (48) und daher als "Kulturbegriff" oder "moralische Haltung" nicht behandelt.

Neue Ansatze wurden mit dem Forschungsprojekt "Analysis Network Diagrams from Communism" erst seit 2013 in Gang gesetzt, die mit der Digitalisierung von Archivmaterialien zunachst eine weitlaufigere (geschichts-)wissenschaftliche Auseinandersetzung ermoglichen sollten. (49)

Schlussfolgernde Betrachtungen

Der umstrittene Entstehungszusammenhang der kommunistischen Partei in Rumanien und der Machtkampf ihrer Mitglieder stellten einen ersten Grund fur die spatere einseitige Darstellung der Vergangenheit dar. Die internationalistische Ausrichtung und die daraus erfolgende These des Selbstbestimmungsrechts der Volker war vor dem Hintergrund des rumanischen Nationalgefuhls in der Zwischenkriegszeit ein weiterer umstrittener Aspekt der jungsten Vergangenheit, (50) der in dem politischen Diskurs zunachst kaum Erwahnung fand, spater mit der Entrussifizierungskampagne und den verscharften rumanisch-sowjetischen Beziehungen auf die Zwangsbedingungen der Komintern zuruckgefuhrt wurden.

Ein "sorgfaltiger" Umgang mit der jungsten Vergangenheit erfolgte wahrend der Regierungszeit von Gheorghe Gheorghiu-Dej auch weil er sich mit dem Topos des Widerstandskampfers identifizierte und den Personenkult durch seine Rolle in den Arbeiterstreiks aufzubauen versuchte. Wie das Plenum des ZK der PMR aus dem Jahr 1958 gezeigt hat, wurden alternative oder abweichende Erinnerungen nicht zugelassen.

Die Machtubernahme Nicolae Ceausescus brachte eine Refiguration der Gedachtnispolitik und dieser Topoi insofern, als der neue Parteifuhrer sich von seinem politischen Vorganger distanzierte. Trotz der Rehabilitierung der verurteilten Illegalisten, blieb der Diskurs uber den kommunistischen Widerstand weiterhin den starren Narrativen haften und wurde sogar vor dem Hintergrund des Nationalkommunismus und der Verscharfung der Beziehungen zu Sowjetrussland umgedeutet.

Schliesslich waren die Voraussetzungen fur eine kritische Auseinandersetzung mit diesem Abschnitt der jungsten Vergangenheit innerhalb der rumanischen Gesellschaft nicht vorhanden. Der Widerstand war bis 1944 gesellschaftlich nicht ausreichend verankert, um von einer Widerstandserfahrung jeglicher Art zu sprechen, die das offizielle Widerstandsverstandnis hatte bestreiten oder bestatigen konnen. Dieser Topos wurde wahrend des kommunistischen Regimes als parteipolitische Identitats- und Legitimationsgrundlage betrachtet und dementsprechend wurde darauf mit einer ablehnenden, pflichterfullenden oder "duplizitaren" (51) Haltung reagiert.

Nach der Wende wurde der Topos des kommunistischen Widerstandes dem (rumanischen) Stalinismus zugeschrieben und nach wie vor einer kritischen Auseinandersetzung entzogen.

Literatur

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3. Berindei, Mihnea; Dobrincu, Dorin; Gosu, Armand (Ed.) (2012), Istoria comunismului din Romania. Documente. Nicolae Ceausescu (1965-1971), Vol. II, Iasi: Polirom, daraus:

--Dokument 5: "1965 aprilie 14, Bucuresti: Discutie in cadrul Biroului Politic in care se precizeaza atitudinea conducerii partidului fata de unii ilegalisti [...]" (Stenograma sedintei Biroului Politic al CC al PMR din ziua de 14 aprilie 1965), Quelle: ANIC, Fond CC al PCR--Sectia Cancelarie, dosar 53/ 1965, ff. 8, 38-42, hier: S. 53-56.

--Dokument 7: "1965 septembrie 6, 28, Bucuresti: Secretariatul CC al PCR aproba raspunsurile ce trebuie date la intrebarile privind acordarea stagiului de partid din ilegalitate la 21 septembrie 1965", hier: S. 62-67. Dokument 11: "1966 ianuarie 20, Bucuresti: Discutia in cadrul Comitetului Executiv privind reprimirea in partid a lui Constantin Doncea [...]" (Stenograma sedintei Comitetului Executiv al CC al PCR din ziua de 20 ianuarie 1966), Quelle: ANIC, Fond CC al PCR--Sectia Cancelarie, dosar 6/ 1966, ff. 7, 20-22, hier: S. 81-83.

--Dokument 61: "1968 iunie 18, Bucuresti. Aprobarea in cadrul Secretariatului CC al PCR a modului in care s-a realizat acordarea vechimii in partid pentru ilegalisti [...]" (Protocol Nr. 17 al sedintei Secretariatului CC al PCR din ziua de 18 iunie 1968), Quelle: ANIC, Fond CC al PCR--Sectia Cancelarie, dosar 102/1968, ff. 2-4, 9, 17-24, hier: S. 403-407.

4. Pavelescu, Alina; Dumitru, Laura (Hrsg.) (2007), P.C.R. si intelectualii in primii ani ai regimului Ceausescu (1965-1972), Bucuresti: Arhivele Nationale ale Romaniei, daraus:

--Dokument 4: "1965, octombrie 14. Referat maintat de Leonte Rautu catre Cancelaria C.C. al P.C.R., cu privire la intocmirea Istoriei Partidului Comunist Roman", Quelle: D.A.N.I.C., fond C.C. al P.C.R.--Cancelarie, dosar 144/1965, f. 58-70, hier: S. 41-46.

--Dokument 19: "1969, mai 31. Referat inaintat Directiei Generale pentru Presa si Tiparituri, cu privire la continutul lucrarilor din istoria Romaniei aparute in perioada 1966-1968", Quelle: D.A.N.I.C., fond Comitetul pentru Presa si Tiparituri, dosar 17/1969, f. 139-148, hier: S. 247-252.

--Dokument 24: "1970, decembrie 18. Nota intocmita de Serviciul "Ideologie" din Directia Generala a Presei si Tipariturilor, referitoare la continutul compendiului Istoria Romaniei", Quelle: D.A.N.I.C., fond Comitetul pentru Presa si Tiparituri, dosar 59/1970, f. 228-236, hier: S. 267-272.

5. Tudor, Alina; Catanus, Dan (Hrsg.) (2000), Amurgul ilegalistilor, Plenara PMR din 9-13 iunie 1958, Bucuresti: Vremea.

Elektronische Quellen:

1. Broszat, Martin (1981), "Resistenz und Widerstand. Eine Zwischenbilanz des Forschungsprojekts "Widerstand und Verfolgung in Bayern 1933-1945"", in Graml, Hermann; Henke, Klaus-Dietmar (1987), Nach Hitler. Der schwierige Umgang mit unserer Geschichte. Beitrage von Martin Broszat, Munchen: Oldenbourg, S. 68-91, hier: S. 76f. zit. nach: Filser, Karl (2000), Dissens, Resistenz, politischer Protest ... Zum Widerstandsbegriff in der deutschen Historiographie der Nachkriegszeit, S. 101, [https://opus.bibliothek.uni-augsburg.de/opus4/frontdoor/index/index/ docId/1069], 11. April 2016.

2. Burcea, Mihai (2013), "Recuperarea memoriei interbrigadistilor si maquisarzilor romani. Studiu de caz: Ion Calin (I)", in Annals of the University of Bucharest. Political Science Series, issue: XV/1/2013, S. 85-118, [http://www.andco.rO/wp-content/uploads/2014/09/M.-Burcea-I.pdf] 25. April 2016.

3. Burcea, Mihai (2013), "Recuperarea memoriei interbrigadistilor si maquisarzilor romani. Studiu de caz: Ion Calin (II)", in Annals of the University of Bucharest. Political Science Series, issue XV/2/2013, 123-148, [http://www.andco.rO/wp-content/uploads/2014/09/M.-Burcea-II.pdf], 25. April 2016.

4. Lacatusu, Dumitru (2014), "Convenient Truths: Representations of the Communist Illegalists in the Romanian Historiography in PostCommunism" in Brukenthalia, No. 4, Sibiu, 197-202, [http://www.andco.ro/ wp-content/uploads/2014/09/D.-Lacatusu-Brukentalia-4..pdf] 24. April 2016.

Antonela Gyongy *

* Antonela Gyongy is associated assistant professor at the Faculty of European Studies, Babes-Bolyai University in Cluj-Napoca. She studied Journalism and European Studies, followed by doctoral studies in sociology. In her PhD thesis, she dealt with cinematic constructions of collective memory. Contact: E-mail: gy_antonela@yahoo.com

DOI: 10.24193/subbeuropaea.2018.2.15

Published Online: 2018-12-31

Published Print: 2018-12-31

(1) Georgi Dimitroff, "Die Offensive des Faschismus und die Aufgaben der Kommunistischen Internationale im Kampf fur die Einheit der Arbeiterklasse gegen den Faschismus", in: Wilhelm Pieck, Georgi Dimitroff, Palmiro Togliatti, Die Offensive des Faschismus und die Aufgaben der Kommunisten im Kampf fur die Volksfront gegen den Krieg und Faschismus, Referate auf dem VII. Kongress der Kommunistischen Internationale (1935), Berlin: Institut fur Marxismus-Leninismus beim ZK der SED, 1957, S. 85-125, hier: S. 87, zitiert nach Klaus Finke, Politik und Film in der DDR, Teilband 1, Oldenburg: BIS-Verlag, 2007, S. 149-150.

(2) Vgl. zum Antifaschismus: Finke, Politik und Film in der DDR, Teilband 1, S. 115-161.

(3) Mihai, Chioveanu, "Antifascism si totalitarism", in Alexander Rubel; Catalin Turliuc (Hrsg.), Totalitarism. Ideologie si realitate sociald tn Romania si RDG, lasi: Editura Universitatii "Alcxandru loan Cuza", 2006, S. 223-242; hier: S. 234. Chioveanu weist am Beispiel Rumaniens darauf hin, dass die Forschung nur selten den politischen Kanon abweichen konnte, worauf auch die fehlende Perspektive der Totalitarismus-Debatte zuruckzufuhren sei, vgl. ebenda, S. 239.

(4) Siehe eine detaillierte Erfassung unterschiedlicher Antifaschismus-Interpretationen in: Anne Bamert, Die Antifaschismusthematik der DEFA. Eine kuttur- und filmhistorische Analyse, Marburg: Schuren, 2008, S. 45-56; Chioveanu, "Antifascism si totalitarism", S. 223-242; siehe Beitrage der Totalitarismusforschung oder des Historikerstreits 1986/1987.

(5) Detlef Kannapin, Antifaschismus im Film der DDR. Die DEFA-Spielfilme 1945 bis 1955/1956, Koln: Papy-Rossa, 1997, S. 21-22.

(6) Vgl. ebenda, S. 24-25/ S. 29-32.

(7) Vgl. ebenda, S. 32-33.

(8) Siehe die Diskussion uber die Anzahl der Mitglieder in: Dumitru Lacatusu, "Convenient Truths: Representations of the Communist Illegalists in the Romanian Historiography in Post-Communism", in Brukenthalia, No. 4, Sibiu, 2014, S. 197-202, hier: S. 199-200, [http://www.andco.rO/wp-content/uploads/2014/09/D.-Lacatusu-Brukentalia-4..pdf], 24. April 2016. Rumanien hatte die kleinste Anzahl kommunistischer Anhanger im Gegensatz zur Tschechoslowakei oder Deutschland. Uber die Zahl der Mitglieder der Kommunistischen Parteien vor 1945 im (osteuropaischen) Vergleich, siehe: Lucian Boia, Strania istorie a comunismului roinanesc (si nefericitele ei consecinte), Bucuresti: Humanitas, 2016, S. 13-14; Victor Frunza, Istoria stalinismului in Romania, Bucuresti: Humanitas, 1990, S. 30

(9) Vgl. Oliver Jens Schmitt, ""Zum Kampf, Arbeiter"--Arbeiterfrage und Arbeiterschaft in der Legionarsbewegung (1919-1938)", in Armin Hcincn, Oliver Jens Schmitt (Hrsg.), Inszenierte Gegenmacht von rechts. Die "Legion Erzengel Michael" in Rumanien 1918-1938, Munchen: Oldenburg Verlag, 2013, S. 277-361.

(10) Vgl. Frunza, Istoria stalinismului in Romania, S. 40-43; Vladimir Tismaneanu, Stalinism pentru eternitate. O istorie politica a comunismului romanesc, Bucuresti: Humanitas, 2014, S. 87 f.

(11) Alina Pavelescu Tudor (et al.) (Hrsg.), Partidul Comunist din Romania in anii celui de-al doilea razboi mondial: 1939-1944, Bucuresti: Arhivelc Nationale alc Romaniei, 2003, S. 11.

(12) Ebenda. Die Vorganger von Stefan Foris waren Bela Brainer (1939-1940), Boris Stefanov (1935-1939), Aleksandr Daneliuk (1931-1935), Vitali Holostenko (1928-1931), Elek Koblos (1924-1928), Gheorghe Cristcscu Plapumarul (1921-1924), in: Lavinia Bctea, Psihologie politica. Individ, lider, multime in regimul comunist, Iasi: Polirom, 2001, S. 83.

(13) Pavelescu (et al.) (Hrsg.), Partidul Comunist din Romania in anii celui de-al doilea razboi mondial, S. 10.

(14) Vgl. bspw. der Konflikt zwischen dem Parteifuhrer Vitali Holostenko und Marcel Pauker, in: Liviu Plesa, "Vasile Luca in anii ilegalitatii", in: Adrian Cioroianu (Ed.), Comunistii iminte de comunism. Procese si condamnari ale ilegalistilor din Romania, Bucuresti: Editura Universitatii din Bucuresti, 2014, S. 23-75; hier: S. 47-58; der Konflikt zwischen dem Parteifuhrer Stefan Foris und Petre Gheorghe, in: Mihai Burcea, "Judecarea comunistilor in timpul razboiului. Procesul lui Petre Gheorghe", in: ebenda, S. 307-387; Stefan Foris und Constantin Parvulescu (dabei auch Gheorghe Gheorghiu-Dej, Emil Bodnaras), in: Pavelescu (et al.) (Hrsg.), Partidul Comunist din Romania in anii celui de-al doilea razboi mondial, S. 10.

(15) Dumitru Petrescu, Dusa Victor, Eremia Ion, Ion Gh.-Maurer, u.a., in: Nicoleta IonescuGura, "Studiu introductiv", in Florica Dobre (Coord.), Membrii C.C. al P.C.R., 1945-1949. Dictionar, Consiliul National pentru Studierea Arhivelor Securitatii, Bucuresti: Editura Enciclopedica, 2004, S. 5-56, hier: S. 33-34.

(16) Ihre Ausschaltung fand erst nach der Entspannung der internationalen Situation (Aufstand in Ungarn) im Jahr 1957 statt. Vgl. ebenda, S. 34-36.

(17) Illegalisten, die bei diesem Plenum aus der Partei ausgeschlossen wurden: Doncea Constantin, Cotoveanu Iacob, sandru Ovidiu, Raceanu Grigore, Genad Eugen, Genad Heinrich, Dranca Ion, Moflic Constantin, Pavel Stefan, Bigu Vasile, Vasi Vasile, Raceanu Ileana, Mathe Emest, Cristache Vasile, Popa Emil, Manole Ofelia, Voicu Stefan. Vgl. Alina Tudor, Dan Catanus (Hrsg.), Amurgul ilegalistilor, Plenara PMR din 9-13 iunie 1958, Bucuresti: Vremea, 2000.

(18) Der Propaganda- und Kulturleiter des ZK der PMR, Leonte Rautu, erfuhr uber diese Diskussionen und loste die Kampagne gegen die lllegalistcn aus. Mihai Roller, der stellv. Direktor des Instituts beging nach Juni 1958 Selbstmord. Vgl. ebenda, S. 9/ S. 173.

(19) Ebenda, S. 6.

(20) Ebenda, S. 7.

(21) Elis Neagoe-Plesa, "Gheorghe Gheorghiu-Dej si "procesul ceferistilor" (1933-1934)", in Cioroianu (Ed.), Comunistii inainte de comunism, S. 77-124; hier: S. 123.

(22) Arhiva Istorica a B.A.R., fond I, dos. Nr. 320, f. 31-33, in: Tudor; Catanirs (Hrsg.), Amurgul ilegalistilor, S. 7.

(23) Wahrend innerhalb des Plenums fur die Jahre 1956/1957 rund 750 Illegalisten aufgezahlt wurden, verzeichneten spatere Studien uber 4500 ehemalige Illegalisten im Jahr 1970, vgl. ebenda, S. 7.

(24) Das Vorhaben, eine unabhangige Partei zu grunden erschien in B. Feltev's Information bezuglich eines Briefes, der von L.S. Baranov in Sept. 1949 an Stalin geschickt wurde und der dieses Vorhaben auf die Unzufriedenheit der Illegalisten bezuglich der Parteimitglieder (v.a. der Sozialdemokraten) und ihrer Marginalisierung zuruckfuhrt. Die Grundung einer Unabhangigen Partei wird auch in dem Plenum angesprochen. Vgl. Florin Constantiniu, "Postfata", in: Tudor; Catanus (Hrsg.), Amurgul ilegalistilor, S. 245-246.

(25) Vgl. dazu: Dokument 127: "1956 noicmbric 23, Bucuresti. Scdinta cu instructorii teritoriali ai CC al PMR din cadrul Sectiei Organelor de Partid, ln care s-au prezentat manifestarile legate de Revolufia din Ungaria, in randurile mai multor categorii sociale si ale membrilor UTM si PMR, si masurile luate in mai multe regiuni din Romania", Quelle: ANIC, Fond CC al PCR, Sectia Organizatorica, dosar 45/1956, ff. 1-16, 26-33, 42, hier: S. 544-556; Dokument 130: "1956 decembrie 13, Bucuresti. Consfatuirea cu primii secretari ai comitetelor regionale UTM, mai ales din centrele universitare, ca urmare a Revolutiei din Ungaria", Quelle: ANIC, Fond CC al UTC, dosar 38/1956, ff. 136, 167-181, hier: S. 559-565; Dokument 132: "1957, ianuarie 9, Bucuresti. Raportul privind sarcinile UTM in randurile studentilor, ce urma a fi prezentat de Ion Tliescu la 10 ianuarie, in prima zi a Plenarei CC al UTM [...] in contextul revolutiei din Ungaria", Quelle: ANIC, Fond CC al UTC, dosar 11/1957, ff. 34-44, hier: S. 570575, in: Berindei/ Dobrincu/ Gosu (Hrsg.), Istoria Comunismului din Romania. Documente, Vol. I.

(26) Vgl. Dokument 5: "1965 aprilie 14, ssucure.sti: Discufie in cadrul Biroului Politic in care se precizeaza atitudinea conducerii partidului fata de unii ilegalisti [...]", (Stenograma sedintei Biroului Politic al CC al PMR din ziua de 14 aprilie 1965), Quelle: ANIC, Fond CC al PCR-Sectia Cancelarie, dosar 53/ 1965, ff. 8, 38-42, in: Mihnea Berindei, Dorin Dobrincu, Armand Gosu (Ed.), Istoria comunismului din Romania. Documente. Nicolae Ceausescu (1965-1971), Vol. II, lasi: Polirom, 2012, S. 53-56.

(27) Vgl. Dokument 11: "1966 ianuarie 20, Bucuresti: Diseutia in cadrul Comitetului Executiv privind reprimirea in partid a lui Constantin Doncea [...]", (Stenograma sedintei Comitetului Executiv al CC al PCR din ziua de 20 ianuarie 1966), Quelle: ANIC, Fond CC al PCR--Sectia Cancelarie, dosar 6/ 1966, ff. 7, 20-22, in: Berindei/ Dobrincu/ Gosu (Hrsg.), Istoria comunismului din Romania, Vol. II, S. 81-83.

(28) Vgl. lonescu-Gura, "Studiu introductiv", in Dobre (Coord.), Membrii C.C. al P.C.R., S. 5-56, hier: S. 41-43.

(29) Vgl. Dokument 7: "1965 septembrie 6, 28, ssucuresti: Secretariatul CC al PCR aproba raspunsurile ce trebuie date la intrebarile privind acordarea stagiului de partid din ilegalitate la 21 septembrie 1965", in: Berindei/ Dobrincu/ Gosu (Hrsg.), Istoria comunismului din Romania, Vol. II, S. 62-67. Zur nachtraglichen offiziellen Einstellung gegenuber internationalistischer Widerstandskampfern, die in Spanien und Frankreich aktiviert haben, siehe: Mihai Burcea, "Recuperarea memoriei interbrigadistilor si maquisarzilor romani. Studiu de caz: Ion Calin" (I) und (II) in Annals of the University of Bucharest. Political Science Series, issue: XV/1/2013, S. 85-118 (I) [http://www.andco.rO/wp-content/uploads/2014/09/M.-Burcea-I.pdf,j und XV/2/2013, S. 123-148 (II), [http://www.andco.rO/wp-content/uploads/2014/09/M.-Burcea-II.pdf,] 25. April 2016.

(30) Dokument 61: "1968 iunie 18, Bucurcsti. Aprobarca in cadrul Sccrctariatului CC al PCR a modului in care s-a realizat acordarea vechimii in partid pentru ilegalisti [...]", (Protocol Nr. 17 al sedintei Secretariatului CC al PCR din ziua de 18 iunie 1968), Quelle: ANIC, Fond CC al PCR--Sectia Cancclarie, dosar 102/1968, ff. 2-4, 9, 17-24, in: Berindei/ Dobrincu/ Cosu (Hrsg.), Istoria comunismului din Romania, Vol. II, S. 403-407.

(31) Jan Assmann, Das kulturelle Gedachtnis. Schrift, Erinnerung und politische Identitat in fruhen Hochkulturen, 3. Aufl. dieser Ausg., Munchen: Beck, 2000 [1997], S. 80.

(32) Vgl. dazu Katherine Verdery, Compromis si rezistenta: cultura romana sub Ceausescu, Bucuresti: Humanitas, 1994.

(33) In dem deutschsprachigen Raum ist zwischen dem Begriff Widerstand und Resistenz zu unterscheiden. Martin Broszat fuhrte in den 70er Jahren den Begriff der "Resistenz" in die Debatte ein und dehnte somit die alltagliche Widerstandserfahrung--nicht ohne dabei auf Kritik zu stossen--auf die Mehrheit der deutschen Bevolkerung aus. Vgl. dazu: Martin Broszat, "Resistenz und Widerstand. Eine Zwischenbilanz des Forschungsprojekts "Widerstand und Verfolgung in Bayern 1933-1945"" (1981), in Hermann Graml, KlausDietmar Henke, Nach Hitler. Der schwierige Umgang mit unserer Geschichte. Beitrage von Martin Broszat, Munchen: Oldenbourg, 1987, S. 68-91, hier: S. 76f. zit. nach: Karl Filser, Dissens, Resistenz, politischer Protest...Zum Widerstandsbegriff in der deutschen Historiographie der Nachkriegszeit, 2000, S. 101, [https://opus.bibliothck.uni-augsburg.de/opus4/frontdoor/indcx/ index/docId/1069], 11. April 2016.

(34) Sorin Serban, "Ilegalistii", in: Lucian Boia (Hrsg.), Miturile comunismului romanesc, vol. II, Bucuresti: Editura Universitatii ssueuresti, 1997, S. 45-58; hier: S. 47-52.

(35) Ebenda, S. 47-50.

(36) Ebenda, S. 50-52.

(37) Ebenda, S. 53-54.

(38) Ebenda, S. 54-56.

(39) Dokument 4: "1965, octombrie 14. Referat inaintat de Leonte Rautu catre Cancelaria C.C. al P.C.R., cu privire la intocmirea Istoriei Partidului Comunist Roman", Quelle: D.A.N.I.C., fond C.C. al P.C.R.--Cancelarie, dosar 144/1965, f. 58-70, in: Alina Pavelescu, Laura Dumitru (Hrsg.), P.C.R. si inteledualii in primii ani ai regimtilui Ceausescu (1965-1972), Bucuresti: Arhivele Nationale ale Romaniei, 2007, S. 41-46.

(40) Dokument 19: "1969, mai 31. Referat inaintat Directiei Generale pentru Presa si Tiparituri, cu privire la continutul lucrarilor din istoria Romaniei aparute in perioada 1966-1968", Quelle: D.A.N.I.C., fond Comitetul pentru Presa si Tiparituri, dosar 17/1969, f. 139-148, in: ebenda, S. 247-252. Vgl. dazu auch die Veranderungen an die 2. Edition des Kompendiums uber die Geschichte Rumaniens, in: Dokument 24: "1970, decembrie 18. Nota intoemita de Serviciul "Ideologie" din Directia Generala a Presei si Tipariturilor, referitoare la continutul compendiului Istoria Romaniei", Quelle: D.A.N.I.C., fond Comitetul pentru Presa si Tiparituri, dosar 59/1970, f. 228-236, ebenda, S. 267-272.

(41) Serban, "Ilegalistii", S. 56.

(42) Cristina Diac, "O cotitura a dcstinului. Proccsul lui Nicolac Ccausescu din 1937", in Cioroianu (Ed.), Comunistii inainte de comunism, S. 257-305.

(43) Siehe die Beitrage von Ana Pauker, die aus der Geschichtsschreibung entfernt wurden oder die Vielzahl der Beitrage von Lucretiu Patrascanu und von Constantin DobrogcanuGherea nach ihrer Rehabilitierung, in: Serban, "Ilegalistii", S. 57-58.

(44) Zu einer stark nationalistischen Umdeutung des Widerstandes, zur Abwendung von den Komintern-Richtlinien sowie die zur Volksfrontpolitik, siehe bspw.: Mihail E. loncscu, Puterea cuvmtului: propaganda misedrii de rezistenta din Romania: 1940-1944, Bucuresti: Editura stiin(ifica si Enciclopedica, 1984.

(45) Vgl. Plesa, "Vasile Luca in anii ilegalitatii", S. 51-54.

(46) Vgl. Tudor; Catanus (Hrsg.), Amurgul ilegalistilor, 2000.

(47) Fur eine Bestandsaufnahme der rumanischen Geschichtsschreibung bezuglich der kommunistischen Partei vor 1944, siehe: Lacatusu, "Convenient Truths ...", 2014.

(48) Vgl. Frunza, Istoria stalinismului in Romania, 1990; Tismaneanu, Stalinism pentru eternitate, 2014.

(49) Analysis Network Diagrams from Communism, [http://www.andco.ro/the-project/], 23. April 2016; Cioroianu (Ed.), Comunistii inainte de comunism, 2014. Vgl. auch Pavelescu (et al.), (Hrsg.), Partidul Comunist din Romania in anii celui de-al doilea razboi mondial, 2003.

(50) Frunza, Istoria stalinismului in Romania, S. 40-43; Vladimir Tismaneanu, Stalinism pentru etemitate. O istorie politica a comunismului romanesc, Bucuresti: Humanitas, 2014, S. 87f.

(51) Vgl. den Begriff "duplizitares Verhalten" bei Gail Kligman, Politica duplicitatii: controlul reproducerii in Romania lui Ceausescu, Bucuresti: Humanitas, 2000.
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Author:Gyongy, Antonela
Publication:Studia Europaea
Geographic Code:4EXRO
Date:Dec 1, 2018
Words:6534
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