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Nachhaltigkeitsforschung und Epistemologie: antikritische Bemerkungen zu Postmoderne und Rorty.

Mein GALA-Beitrag vom Herbst 2018 (Ekardt 2018a) hat gezeigt, dass man sowohl fur Normen als auch fur Fakten fragen kann, ob sie objektiv erkannt oder nur subjektiv wahrgenommen werden konnen, dass Sein-Sollen-Scheidung und Objektiv-subjektiv-Scheidung erkenntnistheoretisch beide unhintergehbar sind und gerade nicht deckungsgleich sind. Ferner habe ich gezeigt, dass bei Aussagen eine Scheidung von Genese und Geltung moglich ist, die mit den anderen beiden Scheidungen wiederum nicht deckungsgleich ist. Auf diesen generellen, aber gerade fur die Nachhaltigkeitsdebatte relevanten Text hat Strunz (2019) kritisch geantwortet, wobei er sich primar gegen die Vorstellung wendet, Fakten und Normen konnten objektiv als wahr beziehungsweise richtig erkannt werden. Strunz' Kritik ist eine Art Wiederholung der Grundposition Richard Rortys respektive von dessen Fusion von Skeptizismus und Pragmatismus (Rorty 1989), am besten wohl als Postmoderne zu bezeichnen, ohne jedoch die Kritik an Rorty und an diesen Stromungen zu verarbeiten (ausfuhrlich etwa Habermas 1985, Ekardt 2016, Alexy 1995).

Ich habe zu den Fragen meines Beitrags andernorts ausfuhrlicher Stellung bezogen, einschlie[sz]lich naherer Darlegungen zu Rorty und aller nachstehend behandelter Punkte (Ekardt 2016, 2017 b, 2018b).Ware dies in Strunz' Kritik berucksichtigt worden, ware wohl klar geworden, dass teilweise gar kein Dissens besteht--und dass dort, wo ein Dissens besteht, die Rorty'sche Position schwer zu verteidigen ist. Nachstehend werden sehr knapp einige Punkte angesprochen, wobei der Ausgangstext letztlich die Replik auf die Kritik schon in wichtigen Teilen enthielt.

Erkenntnistheoretische Grundlagen

Zunachst zur Moglichkeit objektiver Vernunft bezogen auf Fakten, also zum Thema Wahrheit. Strunz' Kritik will--mit Rorty--Wahrheit offenbar nicht am objektiven Gegebensein von Sachverhalten festmachen, sondern daran, ob eine bestimmte Annahme "produktiv" sei respektive "sich bewahre". Ein solches Wahrheitskriterium lauft jedoch leer, weil dafur, was sich bewahrt oder was produktiv ist, wiederum ein objektives Kriterium notig ware, wenn die Sache nicht vollig beliebig sein soll. Daran andern auch die Darlegungen zur Kontextualitat von Objektivitat respektive Vernunft nichts. Wie bereits im Ausgangstext dargelegt: So trivial zutreffend also die haufig subjektive--oder "kontextuelle"--Farbung der realen Genese einer Aussage bei einer Person oder Personengruppe ist (man kann die Feststellung dessen auch soziologischen Konstruktivismus nennen), so problematisch ist es, daraus die Unmoglichkeit objektiver Erkenntnis abzuleiten (was dann als philosophischer Konstruktivismus zu bezeichnen ware; aufzufinden nicht nur bei Rorty 1989; starker explizit beispielsweise Watzlawick 2004, Foucault 1973). Die Vorstellung von Vernunft als Kontextgebundenes vermengt also genau Genese und Geltung rationaler Aussagen.

Davon abgesehen hebt sich das Bestreiten der Moglichkeit von Objektivitat logisch selbst auf, kann also nicht als gultige Behauptung formuliert werden (von der Pfordten 2010, S. 54f., Stamp 1998, S. 57ff., Klatt 2005, Habermas 2009, Ekardt 2016, 2017b, 2018 b). Auch jegliche Kritik subjektiver Verzerrungen von Feststellungen kann nur formuliert werden, wenn objektive Erkenntnis--bezuglich der Existenz jener Machtverhaltnisse und bezuglich objektiver Normen, die die Machtverhaltnisse als kritikwurdig erscheinen lassen--eben doch moglich ist, weil sonst gar nicht ermittelbar ware, was "verzerrt" ist (Habermas 1985, Ekardt 2016, 2017b).

Alternativ zum--wie gesehen scheiternden--Bewahrungskriterium bietet die Kritik eine weitere subjektivistische (wiederum wahlweise auf Personengruppen oder einzelne Personen beziehbare) Deutung von Wahrheit an: Diese soll allein von faktischer Zustimmung oder faktischem Konsens abhangig sein. Ware dies zutreffend (dagegen Habermas 2009, Ekardt 2016), musste man annehmen, dass die Erde bis vor 600 Jahren tatsachlich eine Scheibe war und dann in dem Moment, als der faktische Konsens sich in Richtung Kugel verschob, unverhofft zur Kugel wurde.

Daruber hinaus schlagt Strunz vor, statt auf Objektivitat (auch in Nachhaltigkeitsfragen) eher auf Intersubjektivitat abzuheben. Intersubjektiv hat zwei mogliche Wortbedeutungen. Falls damit die soeben kritisierte, auf die subjektiven Sichtweisen von Individuen oder Gruppen abhebende Erkenntnistheorie gemeint ist, wiederholen sich die bereits angebrachten Kritikpunkte. Soll Intersubjektivitat dagegen lediglich sprachlich zum Ausdruck bringen, dass Erkenntnisse naturlich immer in den Grenzen menschlichen Erkenntnisvermogens verbleiben und sich spater als falsch herausstellen konnen, so ist Intersubjektivitat lediglich ein anderes Wort fur das, was vorliegend Objektivitat genannt wird.

Ferner vermengt Strunz die Moglichkeit objektiver Vernunft mit dem Problem, ob es auf jede Frage eine objektive Antwort gibt. Das wurde im Ausgangstext von mir bereits dargelegt. Es gilt ubrigens nicht nur fur Faktenfragen, sondern auch fur normative Fragen. Dass es manchmal (oder sogar sehr oft, gerade in Nachhaltigkeitsfragen) Unsicherheiten gibt, hebt die prinzipielle Moglichkeit von Objektivitat eben gerade nicht auf. Ohne diese Moglichkeit lassen sich auch unterschiedliche Argumente gar nicht diskutieren--und ohne diese Moglichkeit ist auch ein Dazulernen gar nicht denkbar, weil sonst schlicht der Ma[sz]stab fehlt, bestimmte Dinge als falsch zu erkennen (zur Unsicherheit in normativen Fragen naher unten).

Normative Grundlagen

Nun zur Moglichkeit objektiver Vernunft bezogen auf Normen. Entgegen der Kritik an mir ist Rorty sehr wohl ein skeptizistischer Denker. Er erkennt zwar Werte an, halt diese aber eben fur subjektiv und unbegrundbar respektive fur beliebig von irgendeinem kulturrelativen Kontext abhangig. Genau das ist doch aber damit gemeint, dass Leute wie Rorty nur Subjektivitat (oder Relativitat) und keine Objektivitat kennen. Zu sagen "ich bin zwar gegen ein weiteres Aufheizen der Erdatmosphare, das ist aber nur meine subjektive Meinung und die meines Umfeldes, begrunden kann ich das nicht" wird man wohl als Relativismus bezeichnen durfen. Und es gilt auch hier wie schon bei den Fakten, dass das Bestreiten der Moglichkeit von Objektivitat sich logisch selbst aufhebt. Denn will eine Kritik nicht nur subjektive Meinung, sondern objektiv sein, muss sie genau die Moglichkeit von Objektivitat in normativen Fragen logisch voraussetzen, die sie gleichzeitig bestreiten mochte. Und selbst wenn man nie explizit uber die Objektivitat von Normen diskutiert, setzt man taglich die Moglichkeit objektiver Normen logisch voraus, indem man normative Aussagen trifft und diese begrundet, statt sie als blo[sz]e subjektive Geschmacksurteile hinzustellen.

In ahnlicher Weise kann man in einem zweiten Schritt Wurde und Unparteilichkeit als universale Grundnormen so rechtfertigen, dass sich wiederum deren Bestreiten in Selbstwiderspruche verwickeln wurde (naher wieder mit unterschiedlichen Akzenten Alexy 1995, Illies 2003, Apel 2017, Ekardt 2016, Habermas 1992 und noch etwas anders Rawls 1975). Aus Wurde und Unparteilichkeit lassen sich (ethisch und rechtlich) wiederum Freiheit und gewaltenteilige Demokratie begrunden (ebenda). Der Hinweis auf die Kontextabhangigkeit andert an alledem nichts, weil dann jedenfalls der Satz "es gilt immer das kontextabhangig Richtige" als objektiv richtig vorausgesetzt und damit sofort ein unaufloslicher Widerspruch zum Inhalt des Satzes selbst erzeugt wird (der ja gerade keine objektive, sondern nur eine kontextabhangige Richtigkeit zugestehen mochte).

Man kann der Moglichkeit objektiver respektive universaler, rationaler Aussagen uber Gerechtigkeit auch nicht dadurch entfliehen, dass man versucht, fur eine postmoderne Position zu werben, indem man nicht argumentativ uberzeugt, sondern schlicht uberredet. Richard Rorty (1989) versucht dies zwar, indem er etwa feststellt, Freiheit und Demokratie sollten nicht weiter begrundet werden--sie seien vielmehr einfach "nutzlich": Doch erstens ist das wieder ein Argument und keine Uberredung (die wurde eher lauten "Komm, postmoderne Nachhaltigkeitsphilosophie ist toll, glaub mir!"). Zweitens fragt man sich, an welchem Kriterium sich hier die Nutzlichkeit bemisst. Mit einem solchen Kriterium ware man aber wieder bei objektiven Normen.

Auch, wie Strunz vorschlagt, Uberzeugungen in die Welt tragen zu wollen, ohne sie begrunden zu konnen, lauft ins Leere--wie soll denn dann festgestellt werden, welche Uberzeugungen richtig sind? Auch totalitare Diktatoren--oder harmloser formuliert: Gegner von Nachhaltigkeit--haben zweifellos Uberzeugungen, aber sind es die richtigen? Ethnozentrisch ist Rorty--entgegen der Kritik--bei alledem gerade nicht, weil Normen universal gerechtfertigt werden konnen. Sie gelten gerade nicht nur unter westlichen Vorzeichen, auch wenn im Okzident die Genese des Liberalismus stattfand--hier ist die Scheidung Genese versus Geltung erneut wichtig.

Nachhaltigkeit, Freiheit und Abwagung

Der von Rorty--und der Kritik an mir--vorgeschlagene normative Ansatz gro[sz]tmoglicher Freiheit wird von mir ausdrucklich geteilt (ausfuhrlich zur Begrundung und Konkretisierung Ekardt 2016, ahnlich Alexy 1995, Habermas 1992). Anders als Rorty kann ich den Ansatz aber nicht nur subjektiv behaupten, sondern objektiv begrunden--Rorty kann in seinem Subjektivismus schon gar nicht zeigen, warum denn Freiheit und gewaltenteilige Demokratie die bisher "beste" Gerechtigkeitskonzeption in der menschlichen Geschichte seien. Und sie konnen auch nicht zeigen, warum denn irgendjemand--wie Rorty (1989) fordert--mit irgendjemandem solidarisch sein solle. Das hei[sz]t nicht nur, dass Rorty keine objektiven Argumente gegen Nachhaltigkeitsgegner--oder Diktatoren--hat. Es hei[sz]t auch, dass die inhaltliche Konkretisierung vollig diffus bleibt. Was hei[sz]t es denn konkret, "solidarisch zu sein"? Und warum sollte man, wie er meint, moglichst den Kreis der Solidaritat immer weiter ziehen? Damit wird auch eine Unterscheidung unmoglich, welche normativen Aussagen, etwa in puncto Nachhaltigkeit, man objektiv treffen kann und wo nur subjektive Aussagen moglich sind.

Es muss wie gesagt darum gehen, bei Fakten und Normen gleicherma[sz]en herauszufinden, welche Aussagen objektiv und welche nur subjektiv getroffen werden konnen (naher Alexy 1995, Ekardt 2016, Ekardt 2018 b). Am Beispiel Klimaschutz ganz knapp erlautert (1): Wie Strunz zutreffend bemerkt (naher dazu schon Ekardt 2016), taugt Nachhaltigkeit an sich nicht als Norm, weil sie dafur viel zu vage ist. Sehr wohl kann man jedoch ethisch und rechtsinterpretativ zeigen, dass die--in den wie angesprochen objektiv vernunftgebotenen liberalen Grundprinzipien Wurde und Unparteilichkeit wurzelnden--Menschenrechte auf Freiheit und die elementaren Freiheitsvoraussetzungen Leben, Gesundheit und Existenzminimum eine Verpflichtung auf einen wirksamen Klimaschutz enthalten. Auch die intertemporale und global-grenzuberschreitende Geltung der Menschenrechte--die fur Nachhaltigkeitsfragen essenziell ist--lasst sich objektiv begrunden. Ebenso lassen sich die gegenlaufigen Freiheitsrechte von Unternehmen und Konsumenten begrunden. Und es lassen sich Abwagungsregeln begrunden, die zeigen, bis wohin objektiv ein bestimmtes Ergebnis geboten ist und wo subjektive Entscheidungsspielraume beginnen--und es lassen sich die objektiv besten Institutionen benennen, die in einem bestimmten Wechselspiel jene Spielraume zu fullen haben.

Verweist man dagegen stattdessen pauschal auf Solidaritat, bleibt vollig unklar, wie viel Klimaschutz verfassungsrechtlich geschuldet und wie viel der demokratischen Mehrheit uberlassen ist--und wo Verfassungsgerichte einschreiten durfen. Die Wohlfahrtsokonomik und speziell die Kosten-Nutzen-Analyse konnen zu alledem--entgegen der von Strunz geau[sz]erten Kritik--ubrigens wenig beitragen, weil diese Methodik sowohl in den Grundlagen unhaltbar als auch mit unlosbaren Anwendungsproblemen und zudem mit Inkompatibilitaten mit der liberalen Demokratie behaftet ist (ausfuhrlich Ekardt 2018 b).

Normative Begrundung versus faktische Durchsetzung von Nachhaltigkeit

Entgegen der Kritik von Strunz muss zuletzt die objektive Begrundung von (zum Beispiel Nachhaltigkeits-)Normen und deren faktische Durchsetzung streng geschieden ware. Weder besagt die Durchsetzbarkeit einer Norm etwas uber ihre Richtigkeit, noch kann man, ohne zuvor die richtige Norm erkannt zu haben, wissen, was man uberhaupt durchsetzen soll. Unabhangig davon ist empirisch zutreffend, dass Menschen nur sehr begrenzt auf (Eigennutzenoder auch Wert-)Rationalitat reagieren--die faktischen Verhaltensmotive respektive Transformationsbedingungen zur Nachhaltigkeit schlie[sz]en in der Tat auch Emotionen, Normalitatsvorstellungen und anderes ein (ausfuhrlich Ekardt 2016, 2017 a). Ob positive oder negative Motivation dabei mehr Menschen erreicht, ist dabei entgegen Strunz" Annahme durchaus ambivalent. Generell ist die Frage, wie Wandel im Wechselspiel der Akteure faktisch gelingen kann, aber ein anderes Thema (naher Ekardt 2016, 2017a).

Literatur

Alexy, R. 1995. Recht, Vernunft, Diskurs. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Apel, K.-O. 2017. Transzendentale Reflexion und Geschichte. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Ekardt, F. 2016. Theorie der Nachhaltigkeit. Ethische, rechtliche, politische und transformative Zugange--am Beispiel von Klima wandel, Ressourcenknappheit und Welthandel. 3. Auflage (2. Auflage der Neuausgabe). Baden-Baden: Nomos.

Ekardt, F. 2017a. Wir konnen uns andern. Gesellschaftlicher Wandel jenseits von Kapitalismuskritik und Revolution. Munchen: oekom.

Ekardt, F. 2017 b. Kurzschluss. Wie einfache Wahrheiten die Demokratie untergraben. Berlin: Ch. Links.

Ekardt, F. 2018a. Nachhaltigkeitsforschung und Erkenntnistheorie. Auslassungen der Transformationsdebatte. GAIA 27/3: 277-280.

Ekardt, F. 2018 b. Okonomische Bewertung--Kosten-Nutzen-Analyse--okonomische Ethik. Eine Kritik am Beispiel Klimaschutz--zugleich zu Zahlen im Nachhaltigkeitsdiskurs. Marburg: Metropolis.

Foucault, M. 1973. Wahnsinn und Gesellschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Habermas, J. 1985. Der philosophische Diskurs der Moderne. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Habermas, J. 1992. Faktizitat und Geltung. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Habermas, J. 2009. Diskursethik. Philosophische Texte 3. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Illies, C. 2003. The grounds of ethical judgement: New transcendental arguments in moral philosophy. Oxford, UK: Oxford University Press.

Klatt, M. 2005. Theorie der Wortlautgrenze. Semantische Normativitat in der juristischen Argumentation. Baden-Baden: Nomos.

Rawls, J. 1975. Eine Theorie der Gerechtigkeit. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Rorty, R. 1989. Kontingenz, Ironie und Solidaritat. Frankfurt am Main: Suhrkamp.

Stamp, F. 1998. Die Wahrheit im Strafverfahren. Eine Untersuchung zur prozessualen Wahrheit unter besonderer Berucksichtigung der Perspektive des erkennenden Gerichts in der Hauptverhandlung. Baden-Baden: Nomos.

Strunz, S. 2019. Nachhaltigkeit, liberale Ironie und der Relativismus-Vorwurf. GAIA 28/1: 9-12.

von der Pfordten, D. 2010. Suche nach Einsicht. Uber Aufgabe und Wert der Philosophie. Hamburg: Meiner.

Watzlawick, P. 2004. Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 3. Auflage. Piper: Munchen.

Felix Ekardt

Geboren 1972. Jurist, Philosoph und Soziologe, Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik in Leipzig und Berlin (www.nachhaltigkeit-gerechtigkeit-klima.de); Professor fur Offentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Universitat Rostock. Forschungsschwerpunkte: Recht, Ethik, Governance und Transformationsbedingungen der Nachhaltigkeit.

Sustainability research and epistemology: anti-critical remarks on postmodernism and Rorty | GAIA 28/1 (2019):13-15

Keywords: constructivism, epistemology, normativity, objectivity, sustainability science

Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt, LL.M., M.A. | Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik | Konneritzstr. 41 | 04229 Leipzig | Deutschland | +49 341 49277866 | felix.ekardt@uni-rostock.de

(1) Fur die in der Kurze nicht darlegbaren Einzelheiten siehe Ekardt (2016), was gegenwartig Grundlage einer unter anderen von mir verfassten laufenden Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die unzureichende deutsche (und europaische) Klimapolitik ist.

https://doi.org/10.14512/gaia.28.1.5
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Title Annotation:FORUM
Author:Ekardt, Felix
Publication:GAIA - Ecological Perspectives for Science and Society
Date:Mar 1, 2019
Words:2141
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