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Jorma Koivulehto, Verba mutuata. Quae vestigia antiquissimi cum Germanis aliisque Indo-Europaeis contactus in linguis Fennicis reliquerint.

Jorma Koivulehto, Verba mutuata. Quae vestigia antiquissimi cum Germanis aliisque Indo-Europaeis contactus in linguis Fennicis reliquerint. Edidit Klaas Ph. Ruppel, Helsinki 1999 (MSFOu 237). 435 S.

Der emeritierte Professor fur Germanistik der Universitat Helsinki und Ehrenmitglied der Finnisch-Ugrischen Gesellschaft, Jorma Koivulehto, beging am 12. Oktober 1999 seinen 65. Geburtstag. Diesem Anlass ist ein Buch gewidmet, in dem Forschungen des Jubilars der vergangenen dreissig Jahre, die die Wortentlehnung und kulturelle Beziehungen zum Inhalt haben, von seinem ehemaligen Schuler Mag. phil. Klaas Ruppel zusammengefasst publiziert werden.

Die Einleitung zur Festschrift "Jorma Koivulehto, 65 Jahre" hat Osmo Nikkila verfasst. Hier wird der Lebensweg des Jubilars beschrieben und die einzelnen Etappen auf dem Weg zu einem herausragenden Erforscher des germanischen und indoeuropaischen Lehnguts herausgearbeitet. Der Autor gibt zu verstehen, dass fruher "die Erforscher germanischer Lehnworter entweder Germanisten waren, die nicht Finnisch als Muttersprache hatten, oder aber Fennisten (Finnougristen), die keine umfassendere germanistische Schulung hatten. Ausserdem war die Lehnforschung fur viele von ihnen nur ein Nebenprodukt neben anderer Forschung. Fur den Germanisten Koivulehto wurde die Lehnforschung zum Hauptgegenstand, und zu diesem Zweck widmete er sich mit der ihm eigenen Grundlichkeit auch der Geschichte seiner Muttersprache bis in ihre fruhesten Anfange und im allgemeinen der Fennistik und Finnougristik. Und so versetzte er dann Fennisten und Finnougristen und spater auch noch die Uralisten mit seinen Ergebnissen in Staunen und schuf vielleicht auch ein wenig Verwirrung unter ihnen" (s. S. XXf.).

J. Koivulehto stutzte sich in der Lehnwortforschung von Anfang an auf neue Herangehensweisen und Methoden, wie z. B. die Berucksichtigung von Phonemsystemen, der Phonotaktik und der Morphemanalyse. Seine Arbeiten brachten eine Revolution der Lehnwortund ganz allgemein Kontaktforschung auf dem Gebiet des Finnischen in Gang.

In uber 90 Aufsatzen hat J. Koivulehto neue Lehnetymologien zu etwa 250 Wortern vorgelegt, wobei mehr als die Halfte alte germanische Lehnworter in den ostseefinnischen Sprachen ausmacht. Sein Forschungsradius ist sowohl geografisch als auch historisch gesehen sehr gross. Unter Berucksichtigung aller seiner Lehnwortuntersuchungen kann eine Unterteilung in funf Gruppen vorgenommen werden: "(1) germanische Kontakte des Ostseefinnischen und Lappischen, (2) baltische Kontakte des Ostseefinnischen und Lappischen, (3) vorgermanische und vorbaltische Kontakte des Ostseefinnischen und Lappischen, (4) indogermanische Lehnworter im Finnischen und verwandten Sprachen sowie (5) die hiermit verbundenen arischen und iranischen Lehnworter, von denen besonders die iranischen Lehnworter in letzter Zeit Koivulehtos Interesse geweckt haben" (S. XXI). So soll er auch den Hintergrund der Originale auf der lehngebeneden Seite beleuchtet haben, z. B. die Etymologie der germanischen Worter Bast, Besen, Bett, Harm, Hermelin.

Eine tiefgrundige Analyse der germanischen Lehnworter im Ostseefinnischen und in der lappischen Sprache (wie z. B. fi. karsia 'abasten, kurzen', lanko 'Verwandter, Schwager', pyrkia 'streben' (lp. bar|gat 'arbeiten'), hauta 'Grab, Grube' (lp. suow|de 'Fischkieme, Rachen') fuhrte J. Koivulehto zu der Behauptung, "dass der Beginn der urgermanischen Sprachform vor die Zeitwende, die immer noch dafur angesetzt zu werden scheint, zuruckverschoben werden muss. Die germanische Urheimat scheint nicht im heutigen Norddeutschland, wie behauptet wird, gelegen zu haben, sondern im sudlichen Teil der skandinavischen Halbinsel, im heutigen Danemark und an der Sudkuste der Ostsee, was der alteren traditionellen Auffassung entspricht" (S. XXII).

J. Koivulehto hat aus den ostseefinnischen Sprachen mehr als 30 neue baltische Lehnworter herauskristallisiert, wie etwa fi. siula 'ein Teil des Zugnetzes', ohra 'Gerste', karsi 'verkohltes Ende am Kienspan', kirsi 'Bodenfrost', korsi 'Halm, huone 'Zimmer', Suomi 'Finnland'. Anhand phonetischer Kriterien konnen einige Worter sogar in noch altere Lehnschichten eingeordnet werden; dabei handele es sich um vorgermanische und vorbaltische Lehnworter. "Sie haben einen Lautstand, der der Rekonstruktionsform der indogermanischen Grundsprache entspricht, sind aber von ihrer Verbreitung her ganz oder in der Hauptsache auf das spatere germanische oder baltisch-skandinavische Gebiet beschrankt" (S. XXIII).

Beim Aufspuren indogermanischer Lehnworter hat sich J. Koivulehto von der sog. Laryngaltheorie leiten lassen. In diese Gruppe gehoren mehr als 25 Worter, von denen mehrere in der heutigen Sprache allgemein bekannt sind, wie fi. ehka 'vielleicht', ehtia 'Zeit haben', ihminen 'Mensch', kasvaa 'wachsen', kesa 'Sommer', kulkea 'gehen, wandern', nainen 'Frau', soutaa 'rudern', tuuli 'Wind', uni 'Traum'. Nach J. Koivulehto reichen die indogermanisch-uralischen Kontakte bis in die Zeit der Ursprachen zuruck. Wegen der Verbreitung der altesten indogermanischen Lehnworter und regelhafter Lautentsprechungen in den verschiedenen uralischen Sprachen sollen sich seiner Ansicht nach die Sprecher der indogermanischen Grundsprache in der Ukraine zwischen den Flussen Dnepr und Don befunden haben, wogegen die uralische Urheimat am Oberlauf der Wolga angesiedelt wird, soll sich aber schon fruh bis an die Ostsee erstreckt haben.

Das Kapitel "Ruckblick und Perspektiven" hat J. Koivulehto speziell fur das vorliegende Buch verfasst, wobei es sich "um eine Art Selbstdarstellung" handelt. Darin finden sich sehr viele Verweise auf die folgenden Teile des Buches, wo das diesbezugliche Problem ausfuhrlicher behandelt wird. Im Hinblick auf einige fruher vorgelegte Etymologien bietet der Autor bessere Losungen an, die nach dem jeweiligen Kapitel unter "Postskriptum" nachzulesen sind. So halt er es z. B. auf Seite 83 wichtig zu betonen, dass fi. taivas 'Himmel' kein baltisches, sondern ein iranisches Lehnwort ist; vgl. avestisch daeva- '(alter) Gott, Damon', wobei eine Entwicklung osfi. ei > al unbezeugt sei, es gabe nur die Entwicklung al > ei.

Bei der Erforschung der Lehnworter sieht J. Koivulehto in sprachinternen Kriterien eine vorrangige Bedeutung. Hierzu gehoren die verschiedenen Phonemparadigmen der kontaktierenden Sprachen und die sich daraus ergebenen Substitutionen der Konsonanten und Vokale. In den ostseefinnischen Sprachen gibt es eine Reihe vordervokalischer Worter, deren Ursprungsform hintervokalisch ist. Unter den baltischen Lehnwortern finden sich beispielsweise solche wie fi. atela 'Grummet'--lit. atolas id., fi. tyhja 'leer'--lit. tuscias 'leer, arm, mit leeren Handen; eitel', fi. tytar 'Tochter'--fit. dukte id. Die gleiche Erscheinung lasst sich auch bei alten germanischen Lehnwortern beobachten, z. B. fi. aiti 'Mutter'--germ. *aipin- (> got. aipei 'Mutter'), fi. hypata 'springen, hupfen'--germ. *huppon (> an. hoppa 'hupfen, tanzen' u. a. Im Kapitel "Germanisch-finnische Lehnbeziehungen "werden ausschliesslich finnische Worter mit vordervokalischer Substitution einzeln behandelt, darunter als neue Etymologien fi. hapea 'Schande, Schmach; Scham', ky(k)kas, kykka 'Getreidehocke', karvas, selten karpas 'Baumstamm mit Aststummeln als Gestell', ryto 'Windbruch, Haufen von gefallten Baumen', ayras (dial. apras) 'Ufer, Uferabhang, Rand'.

Verschiedene phonotaktische Strukturen deuten auf Entlehnung hin. Da der genuine (autochtone) Wortschatz heute nicht die Struktur (C)VkV hat, d. h. "(Konsonant) + langer Vokal + k + Vokal", kann fi. lieka < *leka 'Strick zum Anbinden des Viehs' nur ein Lehnwort sein; vgl. urgerm. lego > an. lag 'liegender (morscher) Baum'. Diese Strukturregel mit einem langen Vokal kann auch auf solche finnische Worter wie huopa 'Filz', huotra 'Schwertscheide', kuupano 'Heuhaufen', miekka 'Schwert', nuora 'Schnur', nuotta 'Zugnetz', riita 'Streit, Zwist', ruoho 'Gras', ruokko 'Pflege', ruoto 'Gerate', siima 'Angelschnur', (veralt.) suota 'Pferdeherde', tuomio 'Urteil', vaania 'lauern', viisas 'weise', vuokra 'Miete' u. a.

Ostseefinnische Worter mit der Lautsequenz /-tj-/ sind nicht besonders alt. Lehnworter sind lotja 'Schleppkahn, Prahm' (aus dem Russischen), patja 'Unterbett' (aus dem Germanischen), vitja 'Kette' (aus dem Nordischen).

Die Morphologie und eine Morphem-analyse zeigen, dass sich zweisilbige Worter mit der Sequenz /-VrtV/ in zwei Gruppen aufspalten. Um Verben oder deren Ableitungen handelt es sich, wenn die Morphemgrenze in Basiswortern zwischen /r/ und /t/ fallt, wie z. B. kierta-'drehen' (kier+ta, abgeleitet von kiera 'gedreht, schief'), piirta- 'zeichnen' (piir+ ta- zu piiri 'Kreis'). Worter, in denen /-rt-/ wurzelhaft ist, sind beinahe rest-los als alte Entlehnungen erkannt. Das wohl alteste Wort mit /-rt-/ marras, Gen. martaan 'gebrechlich, dem Tode nah, gestorben u. dgl.' stammt aus dem Arischen; baltische Lehnworter sind aarto 'astige Stange als Gestell', karsina (< *-ti-) 'Verschlag, Pferch', kerta 'Mal', morsian (< *-ti-) 'Braut' und offenbar auch *irta in irrallaan 'los', dial. irras, Gen. irtaan 'ausgelassen, ungestum' usw.; germanische Lehnworter sind harras, Gen. hartaan 'emsig; andachtig', hartia 'Schulter', kartano 'Gutshof, dial. Hofplatz', merta 'Reuse', parras, Gen. partaan 'Rand, Bord', parta 'Bart' (balt.?, slav.?), porras, Gen. portaan 'Steg, Stufe', vartija 'Warter', vartoa oder varrota 'warten', verta 'Wert, Mass', vierre, Gen. vierteen 'Bierwurze'; slawischer Herkunft ist pirta 'Weberkamm'.

Verbalstamme mit der (heutigen) Sequenz -VittA- (z. B. fi. voitta- 'siegen') "sind normalerweise Ableitungen von kurzeren autochtonen Stammen (vgl. fi. voi- 'konnen, vermogen"' (S. 6). Eine Ausnahme bilden lediglich vier Lehnverben: fi. heitta- 'werfen', laitta- 'legen, stellen, arrangieren', (dial.) 'schimpfen, tadeln', peitta- '(be)decken, verhullen'; heitta- geht auf das urgermanische Verb *sejalseje 'saen' = 'Samen auswerfen' zuruck (S. 6, 184).

Unter den aussersprachlichen Kriterien fur Lehnworter nehmen die Kultur-innovationen eine zentrale Stellung ein. "Viehzucht und Landwirtschaft sind naturlich Lebensbereiche, in denen Lehnworter zu erwarten sind. Weitere Gebiete sind etwa Seefahrt und Techniken mehrerer Art. Interessant ist das Phanomen, dass es gewisse "Aktraktionszentren" zu geben scheint: Worter fur einen und denselben Begriff werden immer neu entlehnt." (S. 7). Solche Worter sind beispielsweise 'Rand, Grenze, Seite, Strand, Ufer': fi. reuna 'Rand' (aus dem Baltischen), aaja 'Rand'< *akja (aus dem Germanischen), parras 'Rand, Kante, steiler Abhang' (aus dem Germanischen), kallas 'steiler Abhang' (aus dem Germanischen), laita 'Seite, Kante, Rand; Fahrwasser, Strasse' (aus dem Germanischen), ranta 'Ufer, Rand' (aus dem Germanischen), ayras 'Ufer' (aus dem Germanischen), raja 'Grenze' (aus dem Altrussischen), kantti 'Kante, Rand' (aus dem Schwedischen). Die altesten Entlehnungen dieser Gruppe sind fi. aari, Gen. aaren 'Rand, Grenze' < urfi. *a're < fruhurfi. *aje-relaja-re (vor-balto-slav. *eg(e)-/eg-) und fi. syrja 'Kante, Rand, Seite; Landenge' < urfi. * syrja (urbalt. *sturja- > lit. (dial.) sturis, -io 'Winkel, Ecke, Kante').

Seine wichtigsten Forschungsergebnisse zusammenfassend hebt J. Koivulehto hervor, dass die zahlenmassig starkste Lehnwortgruppe im Ostseefinnischen die germanischen Lehnworter mit 500 Wortern ist. In der lappischen Sprache gibt es weit mehr unmittelbare germanische Lehnworter als bisher angenommen wurde. Diese sollen zeigen, dass sich das Lappische oft anderer Substitutionsmuster bedient als das Ostseefinnische.

Die baltisch-ostseefinnischen Sprachkontakte deuten auf das Vorhandensein von mindestens zwei Lehnschichten hin. "Das urbaltische lange /o/ ist entweder 1. durch fruhfinn. /a/ oder 2. durch (fruh)urfinn. langes /o/ ersetzt worden; die erste Schicht ist offenbar die altere" (S. 9). Einige der altesten baltischen Lehnworter konnen offenbar besser als schon gemein-baltisch-slawisch eingestuft werden; wie etwa fi. huoli, Gen. huolen 'Kummer, Gram, Sorge, Fursorge'< *hole < *sole aus alterem fruhurfi. sola < balt. (bzw. balto-slav.) *zala > lit. iala 'Schaden, Leid, Verletzung, erbarmlicher Zustand'; fi. kuori, Gen. kuoren 'Rinde, Kruste, Schale' < *kore (? < alt. *kora) < idg. *kora bzw. balto-slav. kara > urslav. *kora > abulg. *kora 'Rinde'; fi. puoli, Gen. puolen 'Halfte, halb; Seite' < *pole (? < alt. *pola) < idg. *polu bzw. balto-slav. *palu- = urslav. *poli > abulg. poli 'Halfte, Seite; Ufer; Geschlecht', russ. no[??] 'Geschlecht; Halfte, Seite; halb-' (S. 9, 276ff.).

Auf fruhe slawisch-ostseefinnische Sprachkontakte weisen fi. hauki 'Hecht' und hirsi 'Balken' hin. Auf der ostsee finnischen Seite sollen die Etymologien eine noch vorspaturfinnische Stufe voraussetzen (S. 10).

Die finnisch-ugrischen und indoiranischen (arischen) Kontakte waren aktiver als bisher angenommen. J. Koivu lehto unterscheidet vier Lehnschichten: "1. Lehnworter aus einer fruheren Stufe des Vorarischen (? Voriranischen) bzw. des Fruhurarischen; Beispiele sind etwa: fi. kehra 'Spinnwirtel', mehilainen 'Biene', mesi 'Honig, Met', suoli 'Darm', juoda 'trinken', jaada 'bleiben'; 2. urarische Lehnworter: fi. ora 'Ahle, Dorn', voi 'Butter', vuori 'Berg', vuosi Jahr', vasara 'Hammer'; 3. Lehnworter aus einem sehr fruheren Uriranische; Beispiele: fi. maksaa 'zahlen', paksu 'dick', syntya 'geboren werden', mord. *sera 'alt'; 4. Lehnworter aus einem fruhen Uriranisch. Beispiele: fi. ahnas 'gefrassig, habsuchtig', hata, hadas 'Keim', huhta 'Schwende', mord. tsatso'geboren werden', mar. ozo 'Hengst'. Eine neue Etymologie ist fi. mato 'Made, Wurm' < finno-1p. *maca/o (fruhuriran. *matsa-)" (S. 11).

Alte indogermanische Lehnworter im Westen sind weder vorbaltisch noch vorgermanisch, sondern einfach urindogermanisch, z. B. fi. kasa 'Spitze, Ecke', kaski 'Schwende', lehti 'Blatt', tahdas 'Teig', lansi 'Stamm', lante- 'niedrige Flache, Tiefebene', pohtaa 'Getreide schwingen', porsas 'Ferkel'(< *porcas), lp. guovssu 'Morgenrote' (S. 12).

Neben dem Inhaltsverzeichnis zu den 16 Kapiteln des Buches liefert das dreispaltige Wortregister auf 15 Seiten einen guten Uberblick uber das umfangreiche Material der Forschung. Dort lassen sich Angaben uber 27 Sprachen bzw. Sprachgruppen finden.

Die Untersuchung von Jorma Koivulehto "Verba mutuata" erreicht den Wert eines Handbuches, ist aber gleichzeitig ein gutes Lehrbuch fur all diejenigen, die sich zum Kreise der Lehnwortforscher gesellen wollen, und denen damit ein muhevoll zu beschreitender Weg bevorsteht.

PAUL ALVRE (Tartu)
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Author:Alvre, Paul
Publication:Linguistica Uralica
Date:Mar 1, 2001
Words:1943
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