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Indigenous Minority Languages of Russia. A Bibliographical Guide, Tokyo 2002 (Endangered Languages of the Pacific Rim).

Indigenous Minority Languages of Russia. A Bibliographical Guide, Tokyo 2002 (Endangered Languages of the Pacific Rim). 245 S.

Bei dem hier vorliegenden Buch handelt es sich um 54 Web-Dokumente, die unter http://www.tooyoo.l.u-tokyo.ac.jp/Russia/bibl/index.html zu finden sind und unter dem oben angegebenen Titel mit Stand vom Marz 2002 unter der Redaktion von Kazuto Matsumura im Druck erschienen. Die meisten Dokumente sind anhand von russischsprachigen Quellen erfasst und von Mitarbeitern des Sprachwissenschaftlichen Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau mit englischsprachigen Ubersetzungen versehen worden. Dieser bibliografische Fuhrer enthalt nur eine Auswahl an Werken und strebt nicht nach einer vollstandigen Wiedergabe der gesamten Quellen. Zahlreiche dort verzeichnete Sprachen drohen nach und nach auszusterben und einige von ihnen wird dieses Schicksal schon nach der nachsten oder ubernachsten Generation ereilen.

Bei jeder einzelnen Sprache galt es, vor allem Schullehrbucher, Worterbucher, Grammatiken, grammatische Beschreibungen, folkloristische Aufzeichnungen und soziolinguistische Untersuchungen aufzufuhren. Aus der uralischen Sprachfamilie sind vertreten: Wotisch, Ishorisch, Wepsisch, Lappisch, Chantisch, Mansisch, Nenzisch, Enzisch, Nganassanisch und Solkupisch. Diesen Sprachen hat man durchschnittlich 1,5 bis 4 Seiten gewidmet, jedoch finden sich auch umfangreichere bibliografische Aufstellungen. Als weitere Sprachen sind mit diesbezuglichen Angaben die kaukasischen, tschuktschischkamtschadalischen, eskaleutischen, iranischen, palaosibirischen, tungusischen, jenisseischen und Turksprachen vertreten.

Das vorliegende und aktualisierte Verzeichnis ist das Ergebnis der von 1999 bis 2003 geleisteten Arbeit, die mit den vom Japanischen Bildungs-, Wissenschafts-, Sport- und Kulturministerium fur das Projekt "Bedrohte Sprachen im Stillen Ozean" bereit gestellten Forschungsgeldern unterstutzt wurde. Den Erforschern der konkreten Sprachen hat dieses Verzeichnis nicht viel Neues und Aufregendes zu bieten, jedoch mit Blick auf einen breiteren sprach-wissenschaftlichen bzw. auch allgemein interessierten Leserkreis war dies sicher ein notwendiges und lohnenswertes Unternehmen. Mir personlich bereitet es groBte Genugtuung diesen bibliografischen Fuhrer in den Handen halten und einsehen zu konnen. Wem dieses nicht vergonnt sein sollte, der klickt sich im Internet auf der oben genannten Seite ein.

AGO KUNNAP (Tartu)
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Author:Kunnap, Ago
Publication:Linguistica Uralica
Date:Jun 1, 2004
Words:317
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