Printer Friendly

10. Die Steingerate in den Siedlungen.

Die Zahl der in den Bronzezeitsiedlungen gefundenen Steinartefakte ist relativ gross, insgesamt wurden in Asva, Ridala und Kaali 196 Stuck, vollstandige und fragmentierte, registriert. Vergleichende und auswertende Vorarbeiten zu den archaologischen Steingeraten der Asva-Gruppe hat es bislang noch keine gegeben (vgl. Lougas 1970a).

Der Grossteil der Steingerate setzt sich aus Mahl-, Schleif-, Reibsteinen, Unterliegern, Schleifplatten und Klopfern verschiedenster Form zusammen. An Axten und Beilen gibt es nur vereinzelte Funde. Des Weiteren sind auch Kleinstartefakte aus Silex und Quarz unter dem bronzezeitlichen Steinmaterial der Siedlungen. Die meisten Steingerate stammen aus Asva, mit insgesamt 179 gezahlten Steinartefakten, davon 153 Reib- und Glattsteine, aus allen Grabungsteilen zusammen. Bei den anderen estnischen Bronzezeitsiedlungen ist die Zahl demgegenuber verschwindend klein: Aus Ridala und Kaali sind nur 17 bzw. 9 Reib--oder Glattsteine uberliefert. In Bezug auf die Steinartefakte besteht also ein gleich hoherer Mengenanteil zugunsten der Asva-Siedlung. Dies konnte intensivere und vielseitigere in Asva praktizierte Aktivitaten in der Nahrungsmittelzubereitung und sonstigen verarbeitenden Tatigkeiten bedeuten oder aber auch mit einer langeren Besiedlungsdauer erklart werden.

Fur den Siedlungsteil Asva F konnte gezeigt werden, dass sich die Steinartefakte --anders als die Knochen- und Geweihgerate--vornehmlich ausserhalb der mutmasslichen Hauserbereiche verteilen (Sperling 2006, Abb. 36). Viele der mit Steingeraten ausgefuhrten Arbeiten wurden offensichtlich im Freien ausgeubt.

Die Unterteilung der Steingerate nach formalen Kriterien ist nicht ganz unproblematisch, da die meisten Gerate, vor allem die Reib- und Glattsteine, in verschiedenen Arbeitsprozessen gleichzeitig verwendet werden konnten und sich deren Form im Laufe ihrer Benutzung veranderte. Das Typenspektrum der Steingerate der Siedlungen der Asva-Gruppe unterscheidet sich jedoch kaum von dem aus anderen Siedlungen neolithischer und metallzeitlicher Perioden, so dass eine Gliederung der spatbronzezeitlichen Steinartefakte nach den in der archaologischen Literatur gangigen, formalen und technischen Bezeichnungen erfolgen kann.

10.1. Reib- und Glattsteine

Zu den Reib- und Glattsteinen sind vornehmlich solche zu zahlen, die offenkundig nicht dem Mahlen von Getreide dienten. Mit ihnen wurden vielmehr organische Materialien zerkleinert und verschiedene Materialoberflachen (Holz, Metall) geschliffen. Die jeweilige Haupt--oder Primarfunktion erschliesst sich nicht ohne weiteres aus der einfachen Form und der Anordnung der Reibeflachen dieser Steingerate (so auch Kegler-Graiewski 2007, 38). Die Reib- und Glattsteine eigneten sich zugleich als Klopfer oder Hammer fur weiche Materialien. Unterschieden werden konnen unter dieser Kategorie die wurfel-, kugel-, eiformigen und langsovalen Typen, wobei die Kugelformen die am haufigsten vorkommenden und verbreiteten Steingegenstande darstellen (Tab. 17). Allerdings sind die meisten Gerate, auch die kugel--oder eiformigen, mit mindestens einer Reibeflache ausgestattet. Die Reibsteine von Asva bilden eine uberall in Siedlungen der Bronze- und Eisenzeit reichlich vorkommende Fundgruppe (z. B. Graudonis 1967, Taf. III: 6-7; Durczewski 1985, Taf. 36-37; Harding et al. 2004, 64, Taf. 34). Das bevorzugte Steinmaterial fur diese Gerate ist Granit.

10.2. Unterlieger und Schleifplatten

Mindestens drei grossere Unterlieger sind in Asva gefunden worden (Tab. 18). Man darf davon ausgehen, dass auf ihnen u. a. Getreide gemahlen wurde, so wie aus der Ethnographie und anhand archaologischer Experimente hinlanglich belegt. Bei den hiesigen Exemplaren handelt es sich um grossere, mehrere Kilo schwere, behauene Granitsteine mit einer muldenformigen, glatten Arbeitsflache. Ihrer Keilform nach zu schliessen, waren diese Steine fest im Boden installiert (Abb. 118). Gleich zwei dieser Untersteine wurden im Westteil von Asva geborgen, eines war im Steinpflaster eines Hauses in Asva F integriert (193). Aus Kaali stammt eine flache, bewegliche Unterlage mit ober- und unterseitiger Glattung und abgerundeten Kanten.

Aus Schiefer und Sandstein sind einige kleinere, als Schleifplatten zu bezeichnende, flache Unterlagen (2-3 cm dick) von unregelmassiger Form und mit einer ebenen und glatt geschliffenen Arbeitsflache uberliefert. Einige haben nur die Grosse eines Handtellers (Lange 8-11, Breite 6-9 cm), sie konnten auch als bewegliche Glatter verwendet werden.

10.3. Laufer

Diese Art von Arbeitsgerat wurde nur in Verbindung mit einer steinernen Unterlage (u. a. stationare Mahlsteine) benutzt. Laufer haben ein--oder mehrseitige Reibeflachen, die durch wiederholt ausgefuhrte Arbeitsbewegungen von Hand auf Schleifwannen,--platten oder sonstigen Untersteinen entstanden. Meist sind sie in ihrer charakteristisch-langlichen Formgebung zu erkennen. Als Laufer konnten aber auch Reibkugeln oder sonstige Glatter zweitverwendet werden. Dabei ist nicht gesagt, dass diese ausschliesslich zum Getreidemahlen verwendet wurden.

Unter den Steingeraten sind ca. 40 Stuck, die kugel- und wurfelformigen mitgezahlt, die sich als Laufer zu erkennen geben. Unterschieden werden konnen mehrere Arten, namlich in Abhangigkeit von Form und Grosse der Unterlieger (siehe Kegler-Graiewski 2007, 67 ff., Abb. 35). Sie konnen durch die Bewegungsrichtung vorgegebene Rinnen im Mahlstein fixiert sein oder diesen in der Breite uberlappen, so dass sich eine Art Sattelform ergibt. Ein ganzseitig griffpoliertes Stuck aus Asva (AI 3299: 22) ist einseitig gehohlt (konvex) und entspricht dieser Handhabe, bleibt jedoch ein Einzelfall unter den Laufersteinen. Der Grossteil ist entweder kugelig, langsoval oder flach, jedoch mit ein oder zwei Reibeflachen. Bedingt durch die einseitige Funktion wurden die Reib- und Glattsteine nur temporar als Laufer verwendet, d. h. so lange, wie es Materialverschleiss und die Ergonomie der Handhabe zuliessen. Danach konnten sie als einfache Glatter oder Klopfer umfunktioniert werden. Im Fundmaterial zeigen sich demnach erwartungsgemass nur wenige, einwandfrei als Laufer anzusprechende Gerate.

Fur die beiden bekannten Unterlieger aus Asva (Abb. 120) konnten anscheinend verschiedenformige Laufer verwendet werden. Die vergleichsweise grossen, wannenformigen Flachen der Mahlsteine mit nur schwach eingetieften, aber breiten Mulden zeugen von richtungswechselnden oder kreisformigen Bewegungen wahrend der Mahl--oder Zerkleinerungsvorgange. Neben den eiformigen oder flachovalen Reibsteinen konnen genauso gut die Reibkugeln oder--wurfel als Laufer eingesetzt werden. Bei den einseitig abgearbeiteten Steinen aus dem Material der Siedlungen der Asva-Gruppe liegen die Langen- und Breitenmasse im Mittel bei 8 bzw. 7 cm (wenige uber 11 cm Lange), sind somit ungefahr handtellergross, haben abgerundete Kanten und einen allseitigen Abnutzungsglanz. (194)

10.4. Axte und Beile

Von Steinaxten mit Schaftloch sind funf sichere Fragmente aus Asva zutage gekommen (so auch Lougas 1970a, 340). Allein vier davon stammen aus dem Grabungsteil Asva F. Alle stellen nur einzeln erhaltene, im Bereich des Schaftloches gebrochene Nacken- und Schneidenteile dar, gehorten Axten individueller Grosse und Formgebung an. Bei einem ist das Endstuck von gedrungener, breiter Gestalt, wahrend sich bei dem anderen das Ende fast kegelformig verjungt (beide aus Granit, Taf. 62: 4, 6). Von einer Felsgesteinaxt (eine Gneisart) sehr schlanker Form zeugt noch nur die Schneidenpartie. Ein weiteres Steinaxtfragment mit gebogenem Endteil stammt aus dem Westteil von Asva (Indreko 1961, Abb. 1: 12). (195) Steinaxte, zumeist von kleiner, gedrungener Art mit kurzem Nacken, sind vergleichsweise haufig im Fundmaterial spatbronzezeitlicher Siedlungen im Ostbaltikum. Das gilt auch fur die sog. Bohrkerne dieser Axte, die eine Herstellung der Gerate vor Ort belegen (in Asva F; Taf. 62: 3). (196)

Schaftlochaxte gehoren zu den klassischen Massenprodukten der neolithischen und altermetallzeitlichen Perioden. Uber 220 solcher Axte sind aus Estland bekannt, kleinste fragmentarische Funde nicht eingerechnet (Johanson 2006; Lang 2010, 9 f., Abb. 4-5). Da diese vornehmlich einzeln gefunden werden, fehlt es an datierenden Anhaltspunkten und zu Angaben bezuglich ihrer Verwendungskontexte zum Zeitpunkt ihrer Deponierung im Boden. Fur die neolithischen Schaftlochaxte wird auch eine Funktion als Ackerbaugerat diskutiert (Ardspitzen, Hacken) (dazu Johanson 2006, 27, 37 f.). Da die bronzezeitlichen Axte ausgesprochen individualisiert auftreten und als Siedlungsfunde uberwiegend fragmentarisch uberliefert sind, ist die Funktionsansprache dieser Fundgruppe, ob Werkzeug, Waffe oder Ritualgerat, weitestgehend offen. Noch fehlt es an typologisch-vergleichenden Untersuchungen zu Schaftlochaxten aus Bronzezeitsiedlungen.

Aus Asva stammen ausserdem drei kleine Beilchen verschiedenster Form- und Materialbeschaffenheit (Taf. 62: 1-2, 5). Eines mit rhombischem Profil ist aus ortlichem Quarz und misst nur 5,3 cm in der Lange (3,5 max. Breite, 2,1 cm dick). Ein anderes einfacher Form und aus einer Gneisart hat Schlagdellen an der Schneide (6,5/4 cm Lange/Breite). Besondere Funktion kommt einem weiteren Beilchen zu, denn es besteht merkwurdigerweise aus Sandstein (Taf. 62: 1). Es zeigt im Schneidenbereich zwar gut sichtbare Schlagspuren, doch kommt bei dem weichen Gesteinsmaterial keine Verwendung als Gerat oder Werkzeug in Frage. Das Exemplar hat deshalb vielmehr Modell--oder Spielzeugcharakter.

10.5. Steingerate mit Rille

In Asva und Ridala befinden sich unter den Steingeraten funf Stuck von langsovaler, abgeflachter Form und halbrunden Enden, unterteilt durch einen mittig umlaufenden Rillenschaft in Form einer etwa zentimeterbreiten Furche (Taf. 64). In Asva kamen diese Rillensteine nur im Sudteil (Asva F) zutage, ein einziges stammt aus Ridala B. In den Ausmassen sind diese Rillensteine vergleichsweise klein, sie messen in der Lange 8-10,5 cm, in der Breite 5-7 cm und in der Dicke stets um die 4 cm. Einzig das Exemplar aus Ridala ist langer als die anderen (12 cm).

Etwaige Gebrauchsspuren sind nur an dem Rillenstein aus Ridala zu erkennen, es ist an einer Stelle an einer einzigen Seite leicht abgeflacht, was sowohl auf Schlag--als auch Reibspuren hindeuten konnte. Diese Gerate kommen demnach weniger als Hammer als sog. Klopfer weicher Materialien (u. a. Fleisch) in Betracht. R. Indreko (1956, 56 ff.) mutmasste in den neolithischen Steingeraten dieser Art u. a. eine Verwendung als Netzsenker, zur Beschwerung von Fischfangnetzen. In der Bronzezeitforschung hat man ahnliche Steingerate mit Rille auch in Verbindung mit der Metallverarbeitung gesehen (Horst 1989, 99, 102).

10.6. Silex- und Quarzartefakte

In den Siedlungen der Asva-Gruppe gehorten auch Silex- und Quarzartefakte zum Geratespektrum (Tab. 19; Taf. 63). Sie lassen sich in Schneidegerate, Bohrer und Stichel gliedern, alle mit Langen- und Breitenmassen unter funf Zentimetern. Auch Glatter und Schaber sind unter den kleinen Steingeraten. Roh- und Halbfabrikate wie Kerne und Abschlage bezeugen die ortliche Verarbeitung von Silex und Quarz, wenn auch nur in vereinzelten Fallen. Die insgesamt nur 29 Kleinfunde aus den Siedlungen der Asva-Gruppe zeigen, dass andere Materialien eindeutig Vorrang im Typenspektrum der Gerate gehabt haben (Knochen, Geweih, Metall). (197) In anderen Bronzezeitsiedlungen im Ostbaltikum kommen diese Kleingerate zwar auch vor, sind dort aber ebenfalls vergleichsweise selten (hauptsachlich Silex; Graudonis 1989, 106, Taf. XLV). Gemass der Beobachtungen aus den gegenwartig laufenden Grabungen in Asva G (siehe Sperling et al. 2013) hat es den Anschein, dass die ausgesprochen kleine Zahl an Geraten und Verarbeitungsspuren von Silex und Quarz (Abschlage etc.) nicht durch den Forschungsstand oder archaologische Grabungsmethoden bedingt ist. Selbst bei besonders genauem Augenmerk auf lithische Artefakte im neu hinzugewonnenen Fundmaterial von Asva scheint sich die Zahl an Silex- und Quarzartefakten nicht merklich zu erhohen. Bislang sind aus Asva G--in der hiesigen Zahlung nicht berucksichtigt--weniger als zehn weitere Silex- und Quarzobjekte zutage gekommen. Dies darf sicherlich nicht zur Annahme verleiten, dass Silex und Quarz eine nur unwesentliche Rolle im Geratespektrum der Asva-Siedlung gespielt hatten. Schliesslich ist auch denkbar, dass Gerate dieser Materialgruppe wegen der gegenuber Knochen vergleichsweise komplizierten Beschaffung und Verarbeitung mehr geschatzt und bei Verlassen der Siedlung bevorzugt mitgenommen wurden. Die kleine Fundzahl muss also den tatsachlichen Gebrauch und die Bedeutung der Silex- und Quarzartefakte in der Spatbronzezeit nicht unbedingt widerspiegeln.

Die kleinen Mengen an uberlieferten Silex- und Quarzartefakten mogen also fur spezifische Aufgaben- und Anwendungsbereiche sprechen, fur deren Ausubung nur ein begrenzter Personenkreis fahig war, der (noch) um den Gebrauch und die Vorzuge der Schneide- und Bohrwerkzeuge neolithischer Tradition wusste. Wahrscheinlich ist auch deren multifunktionaler Einsatz, etwa in der Tierfell- und Lederverarbeitung (von Robbentieren) (siehe Gustavsson 1997, 42 f., Abb. 35). Anwendung konnen die kleinen Steinwerkzeuge in der Herstellung und Zurichtung der Geweih- und Knochengerate gefunden haben. Vielleicht sind die Silex- und Quarzobjekte sogar wesentliche Hilfsmittel der nachweislich auf einem hohen technologischen Niveau arbeitenden Knochen- und Geweihschnitzer von Asva und anderer ostbaltischer Bronzezeitsiedlungen gewesen (Luik 2013a; 2013b). Vermutlich ist auch die bezeugte Kontinuitat in der hohen Qualitat der aus Knochen und Geweih gefertigten Gerate, Waffen und des Kleidungszubehors in neolithischen und bronzezeitlichen Siedlungen der Insel Saaremaa (Luik et al. 2011) Ausweis einer offensichtlich ungebrochenen Tradition in Bezug auf die Verwendung lithischer Gerate.

doi:10.3176/arch.2014.2S.11

(193) V. Lougas erwahnt unter der Nummer AI 4366: 1632 (Asva F) einen grossen Mahlunterstein, als Bodenplatte im Haus C (Asva II) verbaut (Lougas 1966a, 26; Fundkatalog). Dieser war unter den im Ajaloo Instituut Tallinn lagernden Funden nicht auffindbar. Dessen Form und Grosse bleiben vorerst unklar. Ein weiterer grosser Unterlieger aus Granit kam 2013 in Asva G zum Vorschein. Dieser, in Form und Grosse dem grosseren der wannenformigen Exemplare (AI 3799: 241) ahnelnd, wurde in senkrechter Lage zwischen Steingeroll und sonstigem Siedlungsschutt im aussersten Grenzbereich der Siedlung gefunden.

(194) Lougas (1966a, Fundliste S. 5) vermutete den Einsatz einiger Glattsteine in der Keramikbearbeitung.

(195) Meinander (1954b, 67 ff.) zahlt es zum skandinavischen Typus 'nackengebogener Schaftlochaxte', die wahrend der Jungbronzezeit gelaufig waren. Der Asva-Fund ist indes im Ostbaltikum bislang einzigartig (siehe auch Johanson 2006, 25).

(196) Siehe Graudonis 1967, Taf. I: 3, 5, 7-9; Volkaite-Kulikauskiene 1986, Abb. 19: 1-2; Grigalaviciene 1986a, Abb. 11: 1-2, 4-10; 1986b, Abb. 10: 1-1, 6-7, 11: 1-5; Vasks 1994, Taf. I: 3, III: 8-9, 13-15.

(197) Aus Iru (alle Grabungsungsteile) stammen insgesamt 15 Silex- und Quarzartefakte, darunter meist kleine Stichel wie in Asva. Im Nordteil von Iru wurden nur zwei Bohrer oder Stichel aus Quarz gefunden (AI 4051: 635, 636).

Tabelle 17. Anzahl und Verteilung der Reib- und Glattsteine
(fragmentarische eingeklammert); siehe Liste

Form                   Asva F      Asva E     Asva A/C

Wurfel (16)            12 (2)        /           2
Kugel (53)            27 (12)      8 (1)       13 (6)
Eiformig (35)          9 (2)         2           18
Oval, flach (27)       8 (7)         1         9 (2)
Anzahl alle (131)        56          11          42

Sekundarnutzung (K = Klopfer; L = Laufer)

Wurfel                 K (1)
Kugel                  K (17)      L (1x)   K (5), L (1)
Eiformig
Oval, flach         L (1), K (2)

Form                Ridala A   Ridala B   Kaali

Wurfel (16)            /          2         /
Kugel (53)           2 (2)      2 (1)     2 (1)
Eiformig (35)          1        2 (1)       2
Oval, flach (27)     2 (1)      2 (1)       4
Anzahl alle (131)      5          8         8

Sekundarnutzung (K = Klopfer; L = Laufer)

Wurfel
Kugel                                     L (1x)
Eiformig
Oval, flach                    L, K (1)

Tabelle 18. Die Mahlstein-Unterlieger aus Asva und Kaali

Fundort/-nummer       Mahlsteintyp       Lange (cm)   Breite (cm)

Asva A/C -        Unterlieger -              42           23
AI 3799: 387      einseitig; stationar

Asva A/C -        Unterlieger -              50           31
AI 3799: 241      einseitig; stationar

Kaali -           Unterlieger -              20           13
AI 4915: 141      beidseitig;
                  beweglich

Fundort/-nummer   Tiefe (cm)            Form

Asva A/C -            11       Wannenform, Reibflache
AI 3799: 387                   muldenformig (konvex)

Asva A/C -          18-24      Wannenform, Reibflache
AI 3799: 241                   muldenformig (konvex)

Kaali -               7        flach, ohne Wolbung -
AI 4915: 141                   beidseitig Reibeflachen

Tabelle 19. Anzahl und Verteilung der Kleinwerkzeuge
aus Silex und Quarz

Typ - Gesteinsart         Asva F         Asva E        Asva A/C

Silex/Quarz            Silex/Quarz    Silex/Quarz    Silex/Quarz

Glatter                                   0/1            0/2
Querschneider              1/0            0/1            0/1
Stichelschaber             1/0            1/2
Bohrer                                    0/2
Kern                       1/1                           0/3
Abschlag/Fragm.                                          4/0
Anzahl alle (12/17)        3/1            1/6            4/6

Typ - Gesteinsart        Ridala A       Ridala B        Kaali

Silex/Quarz            Silex/Quarz    Silex/Quarz    Silex/Quarz

Glatter                                   0/2
Querschneider              0/1
Stichelschaber                            1/1
Bohrer                                    0/1
Kern
Abschlag/Fragm.                           2/0            1/0
Anzahl alle (12/17)        0/1            3/4            1/0
COPYRIGHT 2014 Estonian Academy Publishers
No portion of this article can be reproduced without the express written permission from the copyright holder.
Copyright 2014 Gale, Cengage Learning. All rights reserved.

Article Details
Printer friendly Cite/link Email Feedback
Publication:Estonian Journal of Archaeology
Date:Dec 1, 2014
Words:2426
Previous Article:4. Forschungsgeschichte.
Next Article:11. Funde aus Knochen und Geweih--Objekttypen und Anwendungsbereiche.

Terms of use | Privacy policy | Copyright © 2018 Farlex, Inc. | Feedback | For webmasters