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Castrenin perilliset. Helsingin yliopiston suomen ja sen sukukielten professorit 1851-2001.

Castrenin perilliset. Helsingin yliopiston suomen ja sen sukukielten professorit 1851-2001. Toimittaneet Toni Suutari ja Merja Salo SALO System Allocator
SALO Security Assistance Liaison Officer (US Army) 
, Helsinki Helsinki (hĕl`sĭngkē), Swed. Helsingfors, city (1998 pop. 546,317), capital of Finland, located in Southern Finland prov., S Finland, on the Gulf of Finland.  2001. 338 S.

Im Hinblick auf die Lehre und die Erforschung des Finnischen und seiner seine  
n.
A large fishing net made to hang vertically in the water by weights at the lower edge and floats at the top.

v. seined, sein·ing, seines

v.intr.
To fish with such a net.

v.
 verwandten Sprachen kann man in Finnland auf lange Traditionen zuruckblicken. Das See direct attached storage and FDDI.

DAS - Digital Analog Simulator.

Represents analog computer design.
 Lektorat fur finnische Sprache wurde 1828 gegrundet und 1851 folgte diesem die Einrichtung einer Professur fur Finnisch und verwandte Sprachen. Zu diesem Zeitpunkt stellte das Lektorenamt und besonders das eines Professors fur neue Sprachen an allen Al·len , Edgar 1892-1943.

American anatomist who is noted for his studies of hormones and for the discovery (1923) of estrogen.
 europaischen Universitaten noch eine Seltenheit dar.

Am 14. Marz
  • Rap-metal artist Marz
  • Name of administrative division in Armenia
  • Marz, Austria, a town in the district of Mattersburg in Burgenland in Austria
  • The Marz bar was a lesser-known Scottish candy bar created in an attempt to exploit Mars bars popularity].
 1851 wurde Matias Matias Corporation is a computer accessories manufacturer, based in Toronto, Ontario, Canada.

The company was founded on 3 August 1990 by Edgar Matias, Steve McGowan, and James McGowan.
 Aleksanteri Castren Professor fur finnische Sprache und Literatur an der Universitat Helsinki. In seinem auszergewohnlich weitreichenden Wirkungsfeld waren Waren (Müritz) is a town in Mecklenburg-Western Pomerania, Germany, capital of the Müritz district. It is situated on the northern end of Lake Müritz, approximately 40 km west of Neubrandenburg.  damals (ausgehend von heutigen Kriterien) die Erforschung sowohl finnischugrischer als auch Auch (ōsh), town (1990 pop. 24,728), capital of Gers dept., SW France, in Gascony, on the Gers River. It is a farm market and commercial center with a variety of manufactures and an important trade in Armagnac brandy, poultry, wine, and grain.  ostseefinnischer Sprachen, ebenfalls die Folkloreforschung, finnischugrische Ethnografie, theologische Wissenschaften und einheimische Literatur eingeschlossen. Das hier zu besprechende Werk n. 1. See Work.  uber die Amtsnachfolger von M. A. Castren besteht aus zwei Teilen: Erstens wird ein in alphabetischer Reihenfolge abgefasster Uberblick uber alle an der Universitat Helsinki tatigen Professoren fur Finnisch und verwandte Sprachen vorgelegt, der immerhin 36 Namen enthalt, und im zweiten Teil n. 1. (Bot.) The lime tree, or linden; - called also teil tree ltname>.  finden sich a. 1. Such.  chronologisch angeordnet die so genannten Amtsantrittsvortrage. Von den auszerordentlichen Professoren und den einstigen Assistenz- bzw. wortlich Hilfsprofessoren wurde aber niemals ein Habilitierungsvortrag bzw. eine Habilitierungsvorlesung gefordert. Zu Zeiten M. A. Castrens bestand bei Amtsantritt noch gar keine Vortragspflicht. Aus irgendwelchen Grunden fehlen in der Auflistung die Vortrage von Arvid Genetz (1891), von Heikki Paasonen (1904) und von Aimo Turunen (1971). In Verbindung mit den Personalangaben wird im vorliegenden Buch auf deren Vortrage trotzdem gesondert eingegangen.

In den Anfangsjahren des Bestehens der Professur fur finnische Sprache umfassten die Pflichten der Lehrkraft uberwiegend den sprachpraktischen Bereich. Die Hauptaufgaben zielten auf eine Verbesserung sowohl der Situation um die finnische Sprache als auch der Sprachbeherrschung kunftiger Fachmanner.

M. A. Castren ist vor allem als Samojedologe in die Geschichte eingegangen. Seine Seine (sān, Fr. sĕn), Lat. Sequana, river, c.480 mi (770 km) long, rising in the Langres Plateau and flowing generally NW through N France.  Forschungen uber die samojedischen Sprachen und uber die Theorie der Sprachverwandtschaft zwischen den uralischen Sprachen hatten bahnbrechenden Charakter. Die Petersburger Akademie der Wissenschaften schatzte seine Verdienste zum damaligen Zeitpunkt sehr hoch ein und wurdigte seine Leistungen mit einer (halben) Demidov-Pramie (5000 Rubel ru·bel  
n.
See Table at currency.



[Belarusian, from Old Russian rubl, cut, piece; see ruble.]

Noun 1.
).

M. A. Castrens Professorenamt an der Universitat Helsinki wurde nach dessen fruhem Tod 1853 von Elias Lonnrot ubernommen, der anfangs seine Vorlesungen auch in Schwedisch hielt, aber schon ab Herbst 1856 als Erster zum Finnischen uberging. Seine schwedischsprachige Amtsantrittsvorlesung hielt E. Lonnrot am 14. Februar 1854 und verglich darin finnische, estnische und lappische Sprachzuge miteinander. Als Professor fur finnische Sprache und Literatur war E. Lonnrot zehn Jahre (1853-1862) tatig.

Der dritte Professor fur finnische Sprache und Literatur, August Ahlquist, arbeitete insgesamt 25 Jahre als Lehrkraft an der Universitat. Als Erforscher des Mansischen gilt er als Pionier und zu Forschungszwecken bereiste er auch Ingrien, Estland, die Wolga-Gebiete und Sibirien. Die Russische Kaiserliche Akademie zeichnete ihn ebenso wie M. A. Castren mit einer (halben) DemidovPramie aus. In dem wissenschaftlichen Vortrag "Suomalainen kielentutkinto talla vuosisadalla" gibt er einen Uberblick uber die Errungenschaften und den Stand der finnischen Sprachforschung seines Jahrhunderts.

Im Jahre 1892 wurde die Professur aufgeteilt: A. Genetz' Amtsbezeichnung lautete von 1891-1893 Professor fur finnische Sprache und Literatur und von 1893-1901 Professor fur finnischugrische Sprachforschung. 1894 wurde die Stelle des Professors fur finnische Sprache und Literatur mit Emil Nestor Setala besetzt. Der Amtsantrittsvortrag von A. Genetz wurde nicht veroffentlicht. Der schwedischsprachigen Habilitationseinladung ist zu entnehmen, dass es dabei um eine Betrachtung der Lehnworter im Lappischen aus historischer Sicht ging ("Lanorden i lappskan, betraktade ur sprakhistorisk synpunkt").

E. N. Setala war 36 Jahre lang (1893-1929) Professor fur finnische Sprache und Literatur. Er fuhrte als erster Forschungsmethoden der Junggrammatiker in die Finnougristik ein und legte den Grundstein fur die wissenschaftliche Phonetikforschung der finnisch-ugrischen Sprachen. Seine Antrittsvorlesung war dem Zeitgeist entsprechend der Sprachrichtigkeit und der Sprachpflege gewidmet ("Oikeakielisyydesta suomen kielen kaytantoon katsoen"). Gemeinsam mit Kaarle Leopold Krohn grundete E. N. Setala 1901 die internationale Fachzeitschrift "Finnisch-ugrische Forschungen".

Die kurze Amtsbezeichnung von Martti Rapola zeigt, dass sich seine Professur nur noch auf die finnische Sprache und nicht mehr auf die Literatur bezog. Als Lehrkraft war er 27 Jahre (1930-1957) aktiv tatig. Vor seinem Wechsel nach Helsinki hatte er bereits als Professor fur Finnisch und verwandte Sprachen sowie als Rektor der Universitat Turku gearbeitet. Das Hauptaugenmerk seines wissenschaftlichen Wirkens galt den finnischen Dialekten und der alten Schriftsprache, fur deren Erforschung er die Grundlagen schuf. Dank seiner Initiative und Anleitung wurde die Redigierung des Worterbuchs des alten Schriftfinnisch zu Wege gebracht. Gegenwartig liegen uns dazu zwei umfangreiche Bande (1985, 1994) vor. Den Vorsitz der Finnischen Literaturgesellschaft hatte M. Rapola 25 Jahre (1947-1972) inne und der Ehrentitel eines Akademikers wurde ihm im Jahre seiner Amtsabgabe (1972) verliehen. Erwahnenswert ware ware See Groupware, Hardware, Shareware, Software.  noch seine Antrittsvorlesung vom 21.11.1930 uber die Entwicklung der finnischen Schriftsprache in der Zeit der schwedischen Herrschaft ("Piirteita Ruotsin vallan aikaisen kirjasuomen kehityksesta"), der im gleichen Jahr in "Virittaja" erschien.

Pertti Virtaranta trat 1959 die Nachfolge von M. Rapola an und blieb bis Second version. It means twice in Old Latin, or encore in French. Ter means three. For example, V.27bis and V.27ter are the second and third versions of the V.27 standard.  1981 im Amt. Als Sprachpfleger und Erforscher der finnischen Dialekte und des Karelischen genoss er breite Anerkennung. In seiner Amtsantrittsvorlesung uber die Forschungsperspektiven der finnischen Sprache ("Suomen kielen tutkimuksen nakoaloja"; erschienen 1959 in Virittaja) liegen ihm besonders die Dialektsprache und die Ortsnamen am Herzen. Lebendiger Ausdruck dafur war, dass es unter seiner Leitung zu einer gezielten Vervollkommnung der Tonaufzeichnungen des Dialektarchivs kam. 1990 wahlte man ihn zum Mitglied der Finnischen Akademie der Wissenschaften.

Ab 1983 begleitete Pentti Leino 10 Jahre lang die Stelle des Professors fur finnische Sprache an der Universitat Helsinki, wobei er 1973-1983 bereits als Assistenzprofessor fur finnische Philologie gearbeitet hatte. Seit 1984 ist er der Vorsitzende der Finnischen Literaturgesellschaft. Seinen Dienstantritt als Professor begann er am 9. November 1983 mit Uberlegungen zu den Perspektiven der finnischen Sprachforschung ("Suomen kielen tutkimuksen nakoalat"). Dieser Vortrag erschien 1984 in Virittaja.

Zu Beginn der funfziger Jahre wurde an der Universitat Helsinki eine zweite Professur eingerichtet, die 1953-1963 von Lauri Hakulinen besetzt war, und von da an begann die Zahl der Professoren fur nationale Wissenschaften rasch zuzunehmen. Nachfolgend wurden die bisherigen Stellen von Assistenzprofessoren in Professorenstellen umgewandelt. L. Hakulinen folgten auf diesem Posten Terho Itkonen (1965-1989 Prof. fur finnische Sprache) und Auli Hakulinen (1981-1991 Ass.-prof. fur finnische Philologie; seit 1991 Prof. fur Finnisch). Eine weitere dritte Professorenstelle kam in den siebziger Jahren hinzu, wobei in der Namenforschung der Assistenzprofessor durch einen Professor abgelost wurde. Die Professoren in diesem Fach waren Viljo Nissila (1969-1971 Ass.-prof. fur finnische Sprache, Fachbereich Namenforschung) und Eero Kiviniemi (1977-1979 Ass.-prof. fur finnische Sprache, Fachbereich Namenforschung, 1979-1998 Prof. fur finnische Sprache, Fachbereich Namenforschung). Eine vierte ordentliche Professur wurde gegen Ende der Neunziger eingerichtet, die jetzt mit Jyrki Kalliokoski besetzt ist.

Aufschluss uber das Fachgebiet dieser genannten Wissenschaftler geben die jeweiligen Amtantrittsvorlesungen. Bei L. Hakulinen war es die Lexik des Finnischen, T. Itkonen konzentrierte sich auf die zwei verschiedenen Gesichter der finnischen Sprache, E. Kiviniemi widmete sich den Ortsnamen, A. Hakulinen befasste sich mit der Erforschung des Gesprachs und J. Kalliokoski machte das mehrsprachige Finnland zu seinem Forschungsgegenstand.

Auszerordentliche Professoren fur finnische Sprache (und Literatur) waren Julius Krohn (1885-1888), Eemil Tunkelo (1925-1933) und Ruben Nirvi (1957-1972). Das Amt eines Assistenzprofessors hatten inne: Heikki Ojansuu (1914-1922), Lauri Posti (1945-1953 Ass.-prof. fur finnische Philologie, 1953-1971 Prof. fur ostseefinnische Sprachen), Veikko Ruoppila (1959-1974 Ass.-prof. fur finnische Philologie), Aimo Turunen (1959-1971 Ass.-prof. fur finnische Philologie, 1971-1976 Prof. fur ostseefinnische Sprachen), Seppo Suhonen (1975-1978 Ass.-prof. fur finnische Philologie, 1978-2001 Prof. fur ostseefinnische Sprachen), Tapani Lehtinen (1985-1998 Ass.-prof. fur finnische Philologie, seit 1998 Prof.), Matti Larjavaara (1992-1998 Ass.-prof. fur finnische Philologie, seit 1998 Prof.).

Die Studenten der finnisch-ugrischen Sprachen hatten zeitweise die Moglichkeit, ununterbrochen bei zwei Professoren, d.h. am Unterricht eines ordentlichen und eines auszerordentlichen Professors teilzuhaben. Sowohl Heikki Paasonen als auch Yrjo Wichmann arbeiteten zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Professoren an der Universitat Helsinki. Artturi Kannisto kam zu Zeiten Y. Wichmanns an die Universitat und seine Schaffensperiode dauerte bis 1943, als Y. H. Toivonen das Professoramt ubernahm. In den funfziger Jahren vermittelte neben Paavo Ravila auch Aulis J. Joki (bis 1991) Wissen uber die verwandten Sprachen, abgelost von Mikko Korhonen, der noch ein Kollege von Raija Bartens war.

Seit H. Paasonen ist in mehreren Antrittsvorlesungen das Problem der sprachlichen Urheimat und der Sprachverwandtschaft angesprochen worden. Den Ansichten von E. Itkonen und A. J. Joki zufolge sollte man vielmehr von einer Verwandtschaft zwischen den Sprachfamilien reden. Nach Ulla-Maija Kulonen ist es aber besser von eine Theorie der Sprachberuhrungen als von einer Kontakttheorie zu sprechen. Mit den verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen den finnisch-ugrischen Sprachen haben sich in erster Linie Y. Wichmann und A. Turunen auseinandergesetzt. E. Itkonen und R. Bartens analysierten die phonetische und morphologische Struktur der finnisch-ugrischen Sprachen. E. Itkonen stutzte sich auf die Theorie der Vokalwechsel von E. N. Setala und versuchte Licht Licht (Light), subtitled "The Seven Days of the Week," is a cycle of seven operas composed by Karlheinz Stockhausen which, in total, lasts over 29 hours. Origin
The project, originally titled Hikari
 in die morphologischen Hauptkategorien zu bringen. R. Bartens hat sich weiterhin mit dem Konjugieren und der Pluralbildung befasst.

Den gemeinsamen und unterschiedlichen Problemen der Finnougristik und der allgemeinen Sprachwissenschaft hatte sich als einziger P. Ravila zugewandt. Er stellte fest, dass bei der Erforschung von verwandten Sprachen fruher unumstritten die historische und ethymologische Forschungsrichtung im Vordergrund gestanden haben. Die Morphologie und Syntax syntax: see grammar.
syntax

Arrangement of words in sentences, clauses, and phrases, and the study of the formation of sentences and the relationship of their component parts.
 sind aber ins Abseits gedrangt worden, obwohl gerade sie beide wertvolles Material fur die allgemeine Sprachwissenschaft anbieten konnten.

Zwischen den Antrittsvorlesungen zweier Etymologen, Y. H. Toivonen und U.-M. Kulonen, liegen genau 65 Jahre. Fur den Erstgenannten stand die Erarbeitung eines finnischen ethymologischen Worterbuchs und damit die Publizierung von diesbezuglichen Forschungsergebnissen an vorderster Stelle. U.-M. Kulo nen kann aber nun ihrerseits konstatieren, dass die zweite Auflage dieses di·e·sis  
n. pl. di·e·ses
See double dagger.



[Medieval Latin, semitone (which was indicated by a double dagger), from Latin, quarter tone, from Greek diesis,
 Groszwerkes "Suomen sanojen alkupera" (1-3, 1992-2000) im Druck erschienen ist. Die Aufklarung von Lexikproblemen aus dem Bereich der Finnougristik hat immer im Mittelpunkt ihrer Forschungen gestanden.

"Castrenin perilliset" ist ein umfangreiches und eine Unmenge von Faktenwissen Faktenwissen vereinendes Uberblickswerk, bei dessen Zusammenstellung Toni Suutari und Merja Salo durch aufmerksames und genaues Redigieren eine grosze Arbeit geleistet haben. Und wir konnen mit Genugtuung festhalten, dass es in der langen Reihe der finnougristischen Fachliteratur seinen gebuhrenden Platz einnehmen wird.

PAUL ALVRE (Tartu)
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Author:Alvre, Paul
Publication:Linguistica Uralica
Date:Sep 1, 2004
Words:1662
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